(openPR) TV-Star Julia Jäger (35, „Die Einsamkeit der Krokodile“, „Der letzte Zeuge“) aus Berlin, in der ARD-Reihe „Donna Leon“ die Ehefrau Paola von Commissario Brunetti, meidet TV-Talkshows und das Blitzlichtgewitter gesellschaftlicher Anlässen. Die dreifache Mutter hat bisher jeden Auftritt bei Beckmann, Kerner & Co. abgelehnt. „Dieses Selbstbewusstsein muss ich noch lernen, bevor ich meinen Job aufkündige“, bekennt die Absolventin der Leipziger Theaterhochschule „Hans Otto“ in der jüngsten Ausgabe der TV-Zeitschrift „Gong“ und erklärt: „Roter Teppich? Dafür bin ich zu feige“.
Julia Jäger, die mit Ehemann Thomas Firster am Prenzlauer Berg in Berlin lebt, schildert ihre Angst vor Gesprächsrunden im Fernsehen: „In einer Talkshow kann ich mich nicht mit gelerntem Text hinter einer Figur verstecken. Denn nur dann kann ich die überwältigende Energie freisetzen“. Außerdem rede sie gerne, wie ihr der Schnabel gewachsen ist: „Und das ist in Live-Sendungen nicht ganz ungefährlich“.
Die gebürtige Brandenburgerin, deren Familie in Frankfurt an der Oder zu Hause ist, konstatiert unverblümt: „Ich sehe im Film schöner aus. Oft fragen die Leute, wo ich mitspiele, und sagen dann, ach ja, Frau Brunetti. Aber erkennen tun sie mich doch nicht“.
Julia Jäger, Mutter von Zwillingsmädchen (zehn Monate alt) und eines dreijährigen Jungen, neigt zu schwermütigen, melancholischen Rollen. „Es ist nun mal so, dass mir alle möglichen Probleme Sorgen bereiten. Sonst könnte ich wohl diese Art nicht überzeugend spielen“, sagt die Künstlerin dem „Gong“. Am 30. Oktober verkörpert sie im Leipziger „Tatort: Freischwimmer“ mit Peter Sodann und Bernd Michael Lade die Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom.
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