(openPR) Professoren als Kapitäne im Hörsaal...
Wolfenbüttel. Wer in der Fachhochschule Ostfalia ans Rednerpult in der Aula tritt, kann als erstes die Höhe des "Medientisches" optimal für sich einstellen. Dann wird der Laptop einfach angestöpselt und ein Film oder Bilder oder beides zusammen können gezeigt werden. Zwischendurch kann vom Pult aus auch das Licht gedimmt werden, weil ein Foto dadurch eindrucksvoller von der Leinwand erstrahlt und jederzeit, wenn die Stimme "schwächelt", kann ein Mikro dazu geschaltet werden.
Wohlgemerkt - das alles wird vom "Medientisch" aus gesteuert, den eine pfiffige Holzmanufaktur aus der Nachbarschaft für die Ostfalia Hochschule entwickelt hat. Die Professoren können sich hier wie Kapitäne auf der Brücke fühlen. www.der-medientisch.de
Auch alle möglichen anderen Geräte oder ein PC lassen sich in den Medientisch einbauen - inklusive der kompletten Steuerung der Raumtechnik. Jetzt muss nicht mehr verzweifelt dem Hausmeister hinterher telefoniert werden - jetzt braucht der Vortragende nur noch aufs Knöpfchen zu drücken.
Auch eine Dokumenten-Kamera ist eingebaut. Im Fachbereich Versorgungstechnik kann der Dozent den Studierenden ein Steuerungselement von einer Heizungsanlage einfach vor die Linse halten und schon erscheint dessen Bild in groß auf der Leinwand. Auch Grafiken oder Fotos können einfach so wie sie im Buch abgedruckt sind - gezeigt werden. "Das erleichtert die Vorbereitung ungemein", erklärte Dekan Prof. Kuck in einem Gespräch mit dem Verfasser.
Auch der Leiter des Rechenzentrums, Dipl.-Ing. Peter Franke, der viele eigene Ideen bei der Entwicklung des Tisches einbringen konnte, zeigte sich zufrieden mit dem Medientisch von Tischlerei Baumgarten aus Wittmar. In einer Online-Bedienungsanleitung unter www.ostfalia.de hat er alle Details dieser "Kommandobrücke im Vorlesungssaal" erläutert. Den lesen die Vortragenden vorher einmal durch und können sich dann ganz auf den Inhalt ihrer Vorlesung konzentrieren.
Wenn aber trotz all dieser technischen Möglichkeiten doch ein Operator anwesend sein soll, gibt es im Hörsaal noch ein kleines Nebenräumchen, wo sich ein Mitarbeiter des Rechenzentrums verstecken kann, um die Technik im Verborgenen zu steuern...











