(openPR) Zum Nachruf für den Generaloberst a.D. - Klaus Dieter Baumgarten - durch den TAG der GRH in Königs Wusterhausen erklärt der Vorsitzende des RCDS Nordwest - Matthias Christian Bullmahn:
"Es ist unverständlich, warum dem Oberbefehlshaber der Mauerschützen so gehuldigt werden darf und eine Zeitung dieses auch noch veröffentlicht.
Hr. Baumgarten ließ durch die Grenzer internationale Menschenrechte verletzen und scherte sich einen Kehricht um das Wohl und Wehe der Zivilisten. Hauptsache, es brach keiner aus der "Diktatur des Sozialismus" aus.
Auch heute wurde wieder bewiesen, dass die Aufklärung über die Gräueltaten in der DDR mehr als nur schleppend vorangeht.
Solche Personen und die damit verbundene Zeitgeschichte zu verharmlosen und in "Ostalgie" zu schwärmen entbehrt jeder Logik."
Eine besondere Verantwortung, so konstatiert Bullmahn, kommt hier jedoch auch der Presse zuteil.
"Es würde keinem Redakteur in Deutschland einfallen, einen positiv gestimmten Nachruf auf einen NS-Schergen der ein hohes Amt wie Hr. Baumgarten es bekleidete zu veröffentlichen.
Wenn es jedoch um "die gute alte soziale DDR" geht, dann werden die Scheuklappen des Verstandes abgelegt.
Die Politik, resümiert Bullmahn abschließend, hat endlich in verstärktem Maße dafür Sorge zu tragen, dass eine Aufarbeitung der DDR in der Schule mit der des NS-Regimes gleich gestellt wird und nicht vernachlässigt wird.













