(openPR) Jugendkulturaustausch zwischen Berlin Neukölln und Budapest Achter Bezirk / Nyolcadik Kerület
20. Juli 2012, 19:00 | .CHB
Die beiden Stadtteile Berlin Neukölln und der Budapester Achte Bezirk/Nyolcadik Kerület gelten in ihrem jeweiligen Umfeld als beispielhafte ›soziale Brennpunkte‹. Das Projekt NobisKum schafft eine Plattform für die Begegnung zwischen Jugendlichen aus diesen zwei besonderen Vierteln. Während eines einwöchigen Aufenthalts erarbeiten sie in Workshops gemeinsam künstlerische Statements in Form von Tanz, Rap, Gedichten, Fotografie, Film und anderen Ausdrucksformen, die ihre Gemeinsamkeiten über Länder- und vermeintliche kulturelle Grenzen hinweg deutlich machen können.
»Wir. Die. Zusammen. Ist doch klar: NobisKum. Mit Uns!« (Manuel, 15, Teilnehmer)
NobisKum ist vom lateinischen nobiscum (›mit uns‹) abgeleitet und somit nicht nur Titel, sondern auch mission statement und Vision des Projekts: Es wirft einen neuen Blick auf die Stadtteile und bietet den jugendlichen Teilnehmenden, die aufgrund ihres ethnisch-nationalen, kulturellen oder religiösen Hintergrundes oft Zielscheibe von minderheitenfeindlicher Diskriminierung und Stigmatisierung sind, eine Plattform, um ihre Sicht auf sich, ihren Stadtteil und die Welt auszudrücken. NobisKum schlägt eine Brücke zwischen Ost- und Westeuropa und lässt auf dem Weg des künstlerisch-musischen Austausches eine besondere Jugendpartnerschaft entstehen.
Eine Bühne für ihre Stimme und den Blick von innen.
Die von den Jugendlichen erarbeiteten Performances werden am 19. Juli, 19:30 in der Werkstatt der Kulturen und am 20. Juli, 19:00 im .CHB der Öffentlichkeit präsentiert. An beiden Terminen haben Sie die Möglichkeit, Interviews mit den Jugendlichen, Projektträger_innen, Sozialarbeiter_innen und beteiligten Künstler_innen zu führen.
Veranstaltungsorte:
- 19. Juli 2012, 19:30: Werkstatt der Kulturen | Wissmannstraße 32, 12049 Berlin
- 20. Juli 2012, 19:00: Collegium Hungaricum Berlin / .CHB | Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin
Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.
Das Projekt wird unter der Trägerschaft des CultureDemocracy e.V. in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Berlin / .CHB, der Werkstatt der Kulturen, der GskA gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit mbH – Projekt Outreach, Kesztyügyár Közösségi Ház, Megálló Csoport Alapitvány und der European Roma Cultural Foundation, mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms JUGEND IN AKTION durchgeführt.













