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Im Alter in den eigenen vier Wänden leben

12.07.201218:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) FH Frankfurt leitet Forschungsprojekt zu Altersgerechten Assistenzsystemen

Frankfurt/Main, 11. Juli 2012. Das Forschungsprojekt „Feldtest Altersgerechte Assistenzsysteme in der Wohnungswirtschaft“ ist an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) gestartet. Ziel ist es, mit Hilfe technischer sowie Dienstleistungs-Innovationen älteren Menschen zu ermöglichen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben. Dabei sollen Fragen zur Akzeptanz der Assistenzsysteme durch die Nutzer(innen), zur Dienstleistungsgestaltung, einfachen Handhabung, Zuverlässigkeit, zu dem Datenschutz und der Datensicherheit sowie den Installations- und Betriebskosten geklärt werden. Für das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) Mittel aus dem LOEWE-Programm in Aussicht gestellt.



Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, hob hervor, dass die Fachhochschule Konsortialführer dieses Projekts sei, das mit insgesamt rund 434.000 Euro gefördert wird. Partner sind Unternehmen in Frankfurt, Karben und Darmstadt. „Ich freue mich über diesen Erfolg der Fachhochschule, die sich damit eines Themas annimmt, das angesichts des demografischen Wandels von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung ist.“

„Wir freuen uns, dass die Leitung dieses zukunftsweisenden Forschungsprojekts an der FH Frankfurt liegt. Dies bestätigt erneut die erfolgreiche Forschungstätigkeit am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit“, so Dr. Detlev Buchholz, Präsident der Fachhochschule Frankfurt am Main. „Die Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Aussagen zu Akzeptanz und Servicegestaltung der Assistenzsysteme wird hilfreiche Erkenntnisse für den künftigen Umgang mit den Folgen einer alternden Bevölkerung liefern.“

Im Rahmen der Studie werden Altersgerechte Assistenzsysteme einbezogen, die mit einer Kombination aus Notruf, Sensoren und anderen Geräten sowie einem modularen Serviceangebot ein selbständiges Leben zu Hause ermöglichen. Bei Sturz oder Rauchentwicklung wird beispielsweise ein Notruf ausgelöst. „Moderne Kommunikationssysteme helfen, dass Notsituationen rechtzeitig erkannt werden. Von vielen aktiven älteren Menschen und deren Angehörigen werden technische Assistenzsysteme jedoch häufig als störender Überwachungsapparat
empfunden“, erklärt Prof. Dr. Barbara Klein vom Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM, die die Feldstudie leitet. „Es mangelt an Akzeptanz, technische Geräte permanent am Körper zu führen oder der nicht ergonomischen bzw. nicht einfachen Bedienweise der Geräte.“ Klein erwartet von dem breit angelegten Anwendungstest eine überzeugende Hinweise, dass der Einsatz von technischen Assistenzsystemen zur Steigerung der Lebensqualität und zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen kann. „Dabei sollen Angehörige und pflegende Personen durch die Technik unterstützt, keinesfalls aber ersetzt werden“, so Klein. Die Studie wird im Frankfurter Stadtteil Gallus durchgeführt. „Die Wahl dieses Stadtteils ist besonders hilfreich, um Erkenntnisse über die Einflüsse der sozialen Gegebenheiten auf die Nutzung und Akzeptanz der neuen Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen“, erklärt Klein.

Folgende Projektpartner sind an der Feldstudie beteiligt: Deutsches Rotes Kreuz Frankfurt am Main, Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding GmbH, Klug Sicherheitstechnik, All Service Sicherheitsdienste GmbH sowie House of IT e.V. Die Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten der Assistenzlösungen für Wohnungsbaugesellschaften und soziale Dienstleister sollen dazu genutzt werden, ein marktfähiges Gesamtprodukt für die Wohnungswirtschaft zu entwickeln, das für Betreiber wie die (älteren) Nutzer(innen) finanzierbar ist und Akzeptanz findet.

„Informations- und Kommunikationstechnologien bilden nicht nur die stärkste Technologiebranche der hessischen Wirtschaft. Sie werden immer mehr zu Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Älteren Menschen möglichst lange ein sicheres und selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe“, erklärt Staatssekretär Steffen Saebisch, Vorstandsvorsitzender des House of IT. Auch Geschäftsführer Peter Haller von All Service freut sich, dass das Land Hessen das Projekt durchführt: „Unlängst habe ich mich eingehend mit altersgerechtem Wohnen befasst und ich bin froh, dass wir durch unsere Sicherheits- und Notrufleitstelle einen Beitrag zum Gesamtkonzept abbilden können.“

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