(openPR) Im Rahmen des Deutschlandjahres in der Russischen Föderation wird die Fotoausstellung des Berliner Fotografen Torsten Elger mit einer Motivauswahl von dreißig für die deutsche Architekturgeschichte wegweisenden Bauten erstmalig in Moskau gezeigt.
Die Ausstellung wird am 12. Juli im Rahmen des traditionellen Sommerfestes des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation durch den Geschäftsträger a.i. Georg Birgelen in Anwesenheit zahlreicher Vertreter deutscher und russischer Medien und anderer geladener Gäste eröffnet.
Die Exposition ist dann vom 13. Juli bis zum 2. August im Stadtzentrum von Moskau in der Galerie „Moskwa“, Ochotny Rjad 2, wenige Schritte vom Roten Platz entfernt, für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Die hier gezeigten Aufnahmen (eine Auswahl aus insgesamt 76 Photo-composings), entstanden aus über 6000 Einzelaufnahmen, aufgenommen während einer dreiwöchigen Reise vom Kap Arkona bis zum Bodensee. Es wurden dafür insgesamt ca. 7000 km zurückgelegt.
Bisher waren die Bilder im Rahmen einer Wanderausstellung „Modernes Deutschland“ während der von der Botschaft geförderten Deutschen Tage in den russischen Regionen in insgesamt neunzehn Städten in der Russischen Föderation zu sehen. Aufgrund des großen Erfolges hat sich die Botschaft in Moskau dazu entschlossen, die Motive auch in der russischen Hauptstadt der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Neue und ungewöhnliche Ansichten auf schon oft gesehene Orte sind ein Markenzeichen der Bilder des Berliner Fotografen Torsten Elger.
Aus seiner Arbeit als Grafiker hat er eine eigene, über die rein dokumentarische Abbildung der Raumsituationen hinausgehende, dynamisch wirkende Bildsprache entwickelt.
Der Detailreichtum der entstandenen Aufnahmen in Verbindung mit der extremen Schärfentiefe ermöglicht es dem Betrachter, sich als ein Teil der jeweiligen Bildsituation zu fühlen und in den Bildern auf Entdeckungsreise zu gehen. Er ist zuweilen auf unterhaltsame Weise gezwungen, sich die Zeit zum Betrachten der Bilder zu nehmen und aus einem anderen, oft überraschenden Blickwinkel Bekanntes neu zu entdecken.
Erreicht wird dies durch die Kombination einer aufwändigen Aufnahmetechnik und einer anschließenden digitalen Bildbearbeitung. Das finale Bild ist ein „Real-Composing“, entstanden oft aus bis zu über 300 Einzelbildern.
Die Nachtaufnahmen werden nur mit dem vor Ort vorhandenen Licht aufgenommen. Für die Bildkomposition wird das Licht von der Kamera gesammelt. Was unter normal üblichen Bedingungen für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist, wird so erst sichtbar.
(Berlin/Moskau · 11. Juli 2012)











