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Neustart in der Lebensmitte – der Altenpflegeberuf als hervorragende Perspektive

11.07.201216:28 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die zunehmende Alterung unserer Bevölkerung führt zwangsläufig zu einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Menschen und damit auch zu einem hohen Bedarf an Altenpfleger/-innen. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahre 2030 zusätzlich rund 140.000 Pflegefachkräfte gebraucht, um die wachsende Zahl der älteren kranken Menschen kompetent zu versorgen (DIHK, 11/2011). Die Jobaussichten sind also sehr gut und deshalb zunehmend interessant auch für Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten.



Eine, die den Umbruch wagte, ist Ulrike Scharke. Ihr Lebenslauf liest sich kunterbunt und ruhelos: Nach dem Abitur lernte sie den Beruf der Tierpflegerin, danach studierte sie Landwirtschaft. Sie zog ihre zwei Kinder alleine groß und kämpfte nach der politischen Wende um berufliche Anerkennung – sie kellnerte, putzte, fuhr Post aus, kopierte, verkaufte im Kiosk. Dann arbeitete sie in einer Anwaltskanzlei als Sekretärin, nach 15 Jahren wurde ihr aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Mit 49 Jahren entschied sie sich für die Umschulung zur Altenpflegerin. Ulrike Scharke resümiert nach zwei Jahren Ausbildung: „Ich bin endlich beruflich angekommen. Die Arbeit mit den alten Menschen bereichert mich jeden Tag. Ich empfinde es als etwas Ehrenvolles, sie unterstützen und begleiten zu dürfen.“

Der Pflegeberuf stellt an seine Ausführenden hohe Anforderungen. Er verlangt Menschlichkeit und Herzblut, aber auch eine hohe Denkleistung und die Bereitschaft, sein Wissen immer wieder anzupassen. Dafür lebt Ulrike Scharke, dafür leben viele ihrer Mitstreiter/-innen. Aber: Pflege gelingt nur dann gut, wenn es den Pflegenden gut geht. Die körperliche und seelische Belastung im Beruf ist hoch. Jeder kann und muss selbst dazu beitragen, dass das Pflegen nicht krank macht. Aus diesem Grund ist es der Berufsfachschule für Altenpflege (FORUM Berufsbildung), an der Ulrike Scharke ihre Ausbildung absolviert, ein großes Anliegen, seine Auszubildenden für dieses Thema frühzeitig zu sensibilisieren. FORUM Berufsbildung fördert das Gesundheitsbewusstsein der Auszubildenden von Beginn an. Sie ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Unterrichts. Dazu gehören zum Beispiel die praktische Vermittlung rückenschonender Arbeitsweisen beim Transport oder Umlegen von hilfsbedürftigen Menschen nach so genannten kinästhetischen Prinzipien; Maßnahmen zur Vermeidung von Stress und der Umgang mit Zeitdruck.“


Aber auch der Umgang mit belastenden Ereignissen, wie Schmerzen, Leid und Tod, will gelernt sein. Die Ergebnisse einer bundesweit durchgeführten Ausbildungsstrukturanalyse an Altenpflegeschulen (IPP der Universität Bremen, 2006) verdeutlichen diesbezüglich, dass ältere Umschüler/-innen den physischen und psychischen Belastungen der Pflegetätigkeit besser gewachsen sind als jüngere Erstauszubildende. Das liegt daran, dass die Älteren, ob nun direkt oder indirekt, bereits mit existenziell bedrohlichen Ereignissen konfrontiert wurden. In der Folge können sie mit belastenden Situationen im Beruf besser umgehen.
Susan Lenk-Ilte (Pflegedienstleiterin der Revita Krankenpflege GmbH Berlin) sieht in der Lebenserfahrenheit von älteren Auszubildenden einen weiteren großen Vorteil, nämlich soziale Kompetenz. Sie ist das Wichtigste in der Pflege – so Lenk-Ilte. Sich einfühlen können, aufrichtiges Interesse an dem alten Menschen zu haben und dies auch zeigen zu können, Gespräche führen zu können, liebevoll, freundlich und fürsorglich sein zu können, das seien grundlegende Voraussetzungen. Diesbezüglich erlebe sie ältere Umschüler/-innen im Umgang mit den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen vergleichsweise stark.

Marco Szelag (38) ist einer Derjenigen, die sich mit viel Engagement bei der Revita GmbH praktisch ausbilden lassen. Der gelernte Kaufmann, zuletzt im Personalbereich einer Marketingagentur für Telekommunikationsprodukte tätig, entschied sich in 2010, beruflich neue Wege zu gehen. Er suchte nach einem neuen Wirkungskreis, der sich mit seinem Wertesystem vereinbaren ließ und berufliche Stabilität und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft versprach. Er entschied sich für die Altenpflege. Respekt, Menschenwürde und die Förderung von Autonomie bestimmen nach fast zwei Jahren Ausbildung sein pflegerisches Handeln. Im Gespräch verdeutlicht er, dass eine gelungene berufliche Sozialisation jedoch entscheidend von der Güte der Ausbildung abhänge. Sowohl die Revita GmbH als auch die Berufsfachschule für Altenpflege (FORUM Berufsbildung) sind diesbezüglich hervorragend, so Marco Szelag. Er arbeite und lerne gern hier und gehe mit positivem Gefühl dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung entgegen.

Ulrike Scharke und Marco Szelag absolvieren ihre Umschulung zum/zur Altenpfleger/in bei der Berufsfachschule für Altenpflege (FORUM Berufsbildung) in Berlin-Mitte. Die bundeseinheitlich geregelte Ausbildung dauert drei Jahre. Die nächste Umschulung beginnt bei FORUM Berufsbildung am 13.08.2012. Über Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und Fördermöglichkeiten beraten Sie Annekathrin Pentz und Stefanie Krampe, Tel. 030 259 008 0 oder weitere Infos finden Sie unter www.forum-berufsbildung.de

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