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Nach dem Studium Großes bewegen

04.07.201218:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Nach dem Studium Großes bewegen
Anna Bosch (23) und Matthias Niclas (27) beim Softwaretest im Simulationszentrum der SMS Siemag.
Anna Bosch (23) und Matthias Niclas (27) beim Softwaretest im Simulationszentrum der SMS Siemag.

(openPR) Kaum eine Branche hat die Wirtschaftskrise so gut überstanden wie die der deutschen Anlagen- und Maschinenbauer. Auch wenn das eine oder andere Unternehmen Auftragseinbrüche verzeichnen musste, so wurden nur vereinzelt Mitarbeiter entlassen. Anna Bosch und Matthias Niclas, zwei „frischgebackene“ Absolventen von der Universität Siegen, berichten über ihren Job in diesem spannenden und vielseitigen Industriezweig.



Etwas Großes in der Industrie bewegen zu können, das ist Teil der Arbeit von Anna Bosch (23) und Matthias Niclas (27). Beide haben ihren Weg zur SMS Siemag gefunden, wo sie tagtäglich daran arbeiten, dass Maschinen, die nicht selten der Größe eines zweistöckigen Hauses entsprechen, zum Laufen gebracht werden. Ihr Beruf als „Lead Application Engineer“ macht dies möglich.

Anna Bosch studierte nach ihrem Abitur sieben Semester Elektrotechnik mit der Fachrichtung Automatisierungstechnik an der Uni Siegen. Nun ist sie Teil eines Teams, das die Software für gigantische Anlagen programmiert, die Metalle wie Aluminium oder Stahl verarbeiten. Ihr aktuelles Projekt ist eine Kaltwalzanlage, die für einen Kunden in Saudi-Arabien produziert wird. Um zu gewährleisten, dass die Maschine auch vor Ort funktioniert, wird sie im Werk der SMS Siemag aufgebaut. Zusätzlich wird das Steuerungsprogramm im Simulationszentrum auf Herz und Nieren getestet, um schließlich das große Konstrukt zum Laufen zu bringen.

Matthias Niclas, der bereits seine Ausbildung als Mechatroniker bei der SMS Siemag gemacht hat, studierte ebenfalls Automatisierungstechnik in Siegen. Momentan arbeitet er zusammen mit Anna an einem Projekt. Dabei ist er für den Aufbau der Steuerkreise zuständig, ohne die die Software, und somit die Kaltwalzanlage selbst, nicht arbeiten könnte. Er sorgt dafür, dass die verschiedenen Funktionen der Anlage und Anlagenbereiche zur Inbetriebnahme und auch darüber hinaus ordnungsgemäß ablaufen. Beim aktuellen Projekt stehen er und seine Mitarbeiter vor der Herausforderung, dass eine neue Richtlinie für Anlagensicherheit verabschiedet wurde, die nun zum ersten Mal bei dieser Maschine umgesetzt werden muss. „Das ist zwar schwierig, macht die Arbeit aber erst richtig interessant“, sagt Matthias mit einem Lächeln.

Den Weg zum Unternehmen, das weltweit Anlagen und Maschinen für die Metallverarbeitung entwickelt und aufbaut, haben Anna und Matthias über ein duales Studium beschritten. Dafür besuchten sie regulär die Vorlesungen und gingen während der Semesterferien in den Betrieb, wo sie über die Theorie hinaus hautnah die praktische Arbeit und ihre Ergebnisse miterleben konnten. Das Besondere an einem dualen Studium ist, dass „du im Studium viel Zeit hast, aber nicht so viel Geld. Wenn du arbeitest hast du dann Geld, dafür aber kaum Zeit“, so die beiden Jung-Ingenieure. Und auch, wenn es zeitweise sehr anstrengend war, Matthias ist sich sicher: „Wenn man weiß, wohin die Reise geht, dann ist ein solches Studium optimal.“

Die Branche des Anlagen- und Maschinenbaus genießt den Ruf, dass die Bezahlung gut und der Arbeitsplatz sicher ist, was Anna und Matthias nur bestätigen können. Bei der SMS Siemag zu arbeiten, hatte für sie aber auch weitere Gründe: „Das Unternehmen selbst hat in der Region einen sehr guten Ruf. Außerdem ist die Internationalität ein spannender Aspekt. So besteht, je nach Projekt, auch die Möglichkeit mit zur Inbetriebnahme ins Ausland zu fahren, was dann von Asien bis Amerika der Fall sein kann.“ Dabei sind die Inbetriebnahmen noch einmal etwas ganz Besonderes. „Denn dann erlebt man das Ergebnis der monatelangen Arbeit hautnah vor Ort. Und das ist das Großartige an unserem Job“, sagt Anna, „wenn man am Ende sieht, dass sich die gesamte Maschine bewegt.“

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