(openPR) Nach einem Reifencheck fahren Sie auf Nummer sicher
Bonn, 02.07.2012 Die Seen Finnlands, die Berge Österreichs oder die Strände Spaniens – in den Sommermonaten machen sich wieder Millionen Menschen auf den Weg in den wohlverdienten Sommerurlaub, viele fahren mit dem Auto. Wenn man vor Abfahrt sein Fahrzeug prüft und selbst ausgeruht ist, kann man mit gutem Gewissen starten. Wie steht es um den Luftdruck? Und haben die Reifen überhaupt noch genug Profil? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) informiert über die wichtigsten Punkte, die vor der Fahrt in die Ferien am Reifen unbedingt überprüft werden sollten.
Einwandfreie Reifen sind das A und O für eine reibungslose, sichere Fahrt
Statt am Urlaubsziel endet die Reise mancher Autofahrer bereits auf dem Standstreifen der Autobahn. Grund sind oftmals beschädigte, veraltete und abgefahrene Reifen. Risse im Gummi, Einfahrschäden, oder ein zu geringer Luftdruck verursachen Pannen und erhöhen das Unfallrisiko. Aber das muss nicht sein. Wer seine Reifen vor der Fahrt gründlich untersucht, kann ruhigen Gewissens in den Urlaub starten. Während Beulen oder große Risse schnell zu sehen sind, bleiben kleinere Schäden für den Laien oft unsichtbar. Der DVR rät deshalb dazu, den Zustand des Reifens noch einmal vom Experten überprüfen zu lassen. Auch minimale Unwuchten, die im schlimmsten Fall zu einem Reifenplatzer führen können, werden so rechtzeitig entdeckt.
Achtung Beladung: So stellen Sie Ihren Luftdruck richtig ein
Wichtig ist es, den Luftdruck am kalten Reifen zu messen. Der optimale Luftdruck sollte immer dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck bei voller Belastung entsprechen. Die Empfehlung des Herstellers ist meist im Tankdeckel, am Türholm oder in der Betriebsanleitung zu finden. Bei voller Beladung, wie es bei umfangreichem Urlaubsgepäck der Fall ist, verändert sich der benötigte Luftdruck, denn je schwerer ein Fahrzeug ist, desto höher sollte der Luftdruck sein. Passen Sie den Luftdruck also unbedingt an Ihre Gepäckmenge an. Ein optimaler Luftdruck wirkt sich gleich doppelt positiv aus, denn er sorgt nicht nur für mehr Fahrstabilität und einen kürzeren Bremsweg, sondern er senkt auch den Kraftstoffverbrauch und spart somit bares Geld. Geld, das man im Urlaub gut gebrauchen kann.
Profiltiefe – jeder Zentimeter zählt
Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten Sommerreifen mindestens eine Profiltiefe von 3 mm haben. Denn je weniger Profil ein Reifen hat, desto höher wird die Aquaplaninggefahr. Dies gilt auch für die Reifen von Wohnmobilen, Wohnwagen oder Anhängern. Aufgrund der langen Standzeiten und damit einseitigen Belastung sowie der Sonneneinstrahlung altern diese Reifen besonders schnell.
Ersatzrad , Warnweste und Co.
Auch wenn das Gepäck viel Platz raubt, Ersatzrad und Warnweste sollten, ein Erste-Hilfe-Kasten muss in Deutschland mit an Bord und schnell greifbar sein. Achten Sie darauf, welche einzelnen Regelungen in Ihrem Urlaubsland gelten. Wer im Urlaub einen Reifenschaden erleidet, wird dankbar sein, denn so kommt man sicher bis zum nächsten Reifenfachhändler. Selbstverständlich sollte auch das Ersatzrad gründlich geprüft werden. Als Alternative kann auf spezielle Reifenreparatursets zurückgegriffen werden.











