(openPR) In Berliner Europacity soll Wohnmischgebiet mit rund 500 Wohnungen entstehen
Dornbirn, 2. Juli 2012 – Einen großen städtebaulichen Planungswettbewerb konnte das Dornbirner Büro Baumschlager Hutter Partners in Berlin für sich entscheiden. Für die so genannte Berliner Europacity mit 32.000 Quadratmetern Grundfläche wurden die besten Entwürfe zur Gliederung der neu entstehenden städtebaulichen Struktur prämiert. Baumschlager Hutter Partners teilt sich den ersten Preis mit dem deutschen Büro André Poitiers.
Insgesamt sollen auf dem Gebiet rund um den neuen Berliner Stadthafen bis zu 80.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche mit rund 500 Wohnungen entstehen. Zudem sollen in dem Gebiet auch Büros, ein Kindergarten, Spielplätze, Straßen, Stadtplätze und Freizeiteinrichtungen realisiert werden.
Städtebauliche Qualität
Bereits 2011 gründeten die österreichische CA Immo und das auf Wohnungsbau spezialisierte Unternehmen Hamburg Team ein Joint Venture zur Bebauung des 32.000 Quadratmeter großen Gebiets. Im Rahmen des nun durchgeführten Planungswettbewerbs wurden Architekturbüros gebeten, die städtebauliche Struktur zu vertiefen. Ziel war es, die realisierungsrelevanten städtebaulichen Fragestellungen zu konkretisieren und eine qualitätsvolle Nutzungsaufteilung mit Schwerpunkt Wohnen innerhalb des Gebiets zu erreichen. Die Entwicklung von Architektur war nicht Bestandteil des Wettbewerbs und erfolgt in einem zweiten Schritt.
Innerstädtisches Wohnen
Die Jury unter dem Vorsitz von Professor Jo Eisele entschied einstimmig, den ersten Preis jeweils an die Büros André Poitiers sowie Baumschlager Hutter Partners zu vergeben. „Ohne die übergeordnete städtebauliche Setzung des Europacity-Quartiers in Frage zu stellen, erlaubt sich der vorgestellte Entwurf eine differenzierte räumliche Innenstruktur dieses ersten städtebaulichen Quartiers zwischen Kunstcampus und dem neuen Stadthafen“ heißt es im Juryprotokoll, und weiter: „Mit diesem Projekt entsteht die Chance für eine neue Interpretation innerstädtischen Wohnens an diesem zentralen Ort in Berlin.“ An dem Wettbewerb nahmen insgesamt acht internationale Architekturbüros teil.











