(openPR) Lächeln wie ein Hollywoodstar -strahlend weiße Zähne wünschen sich viele Menschen. «Zahnbleaching» heißt der neue Trend, der auch in deutschen Praxen Einzug gehalten hat.
Die früher sehr aufwendige Zahnaufhellung ist mittlerweile erschwinglich geworden. Doch Zahnärzteverbände sehen das Verfahren kritisch:
Die Mittel können bei unsachgemäßem Gebrauch Zähne und Zahnfleisch schädigen. Bei dem Verfahren werden die Zähne mit einem speziellen Gel behandelt und erhalten so eine hellere Farbe, das Interesse an «Zahnbleaching» ist groß.
Die Farbstoffe aus unseren Nahrungs- und Genussmitteln können den Zahnschmelz dunkler und dadurch unansehnlicher machen.
Dabei hinterlassen vor allem Kaffee, Rotwein und Zigaretten ihre Spuren. Sogar die Einnahme von Medikamenten verursacht oft Verfärbungen. Ab dem 35. Lebensjahr verändert sich Experten zufolge oft die Farbe der Zähne - in der Regel zum Nachteil.
Bevor man mit dem Bleichen beginnt, werden von einem Zahnarzt erst die Zähne des Patienten untersucht. Wichtig ist dabei, dass Zähne und Zahnfleisch in Ordnung sind. Bei Paradontose, kariösen oder empfindlichen Zähnen sollte das Verfahren nicht angewendet werden.
Sind die Zähne gesund, werden sie professionell gereinigt. Danach beginnt das Bleichen. Dabei wird ein wasserstoffperoxidhaltiges Bleichgel aufgetragen und mit einem laserähnlichen Blaulicht bestrahlt. Um die Wirkung zu verstärken, muss der Patient einige Zeit lang eine Kunststoffschiene tragen. Die wird nach der genauen Abformung der Zahnreihe des Behandelten im Labor hergestellt. In mehreren Kontrollsitzungen überprüft der Arzt die korrekte Anwendung.
Wie lange die Behandlung dauert, hängt von der Zahnverfärbung und der gewünschten Aufhellung des Patienten ab.
Zum Schluss überprüft der Mediziner das Ergebnis des Bleachings. Dabei kann es sein, dass alte Füllungen erneuert werden müssen. Während die Zähne beim Bleichen aufgehellt werden, behalten die Füllungen darin ihre Farbe. Wenn die Abweichung der verschiedenen Farbtöne zu groß sind, müssen die Füllungen ausgewechselt werden.
Die endgültige Farbe der Zähne ist erst nach Wochen sichtbar. Patienten sollten sich auf drei bis fünf Sitzungen einstellen. Das Ergebnis hält etwa zwei Jahre an. Einige Patienten lassen sich nach zwölf Monaten mit einigen Anwendungen nochmal nachbehandeln», sagt Marquardt. Das Bleichverfahren könne auch bei einzelnen Zähnen vorgenommen werden.
Das empfehle sich, wenn einige Zähne dunkler sind als die anderen. Während der Behandlung beim Zahnarzt können die Zähne für kurze Zeit empfindlich gegenüber Kälte reagieren. Diese Symptome verschwinden aber mit dem Ende der Anwendung.
Wer großen Wert auf sein strahlendes Lächeln legt, muss die Kosten dafür jedoch aus eigener Tasche bezahlen. Die Behandlung wird von den Krankenkassen nicht finanziert,da es sich beim "Zahnbleaching" nur um eine kosmetische Leistung handelt, die Medizinisch nicht notwendig ist.
Nicht nur die Kassen stehen dem Bleichverfahren skeptisch gegenüber. Auch unter Zahnmedizinern ist es umstritten. Das Bleaching kann den Zahnschmelz angreifen. Die Zähne werden dadurch spröde und anfälliger.
Vor allem die Bleichmittel, die es inzwischen zur Selbstbehandlung zu kaufen gibt, halten Experten für überflüssig, da sie kaum halten, was sie versprechen. Der Verband der Zahnärzte in Baden-Württemberg weist darauf hin, dass solche Mittel nur nach ärztlicher Beratung angewendet werden sollten. Sonst könnten Zähne und Zahnfleisch angegriffen und dauerhaft geschädigt werden, so die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Auch müsse die Wirksamkeit solcher Mittel bezweifelt werden.
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