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Haben die Chefs ihre Klima-Versprechen gehalten?

28.06.201219:22 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Haben die Chefs ihre Klima-Versprechen gehalten?
Michael Brockmann, technischer Leiter Bremer Bäder, erläutert Schülern das neue Blockheizkraftwerk
Michael Brockmann, technischer Leiter Bremer Bäder, erläutert Schülern das neue Blockheizkraftwerk

(openPR) Bremen, Juni 2012. Ein knappes Jahr lang hatten drei Bremer Unternehmen Zeit, ihre Klima-Versprechen einzulösen. Im September 2011 schlossen Bremer Schulklassen mit dem Südbad in der Neustadt, der Nehlsen AG und dem Kino Schauburg per Handschlag einen Vertrag über Maßnahmen zur Einsparung von Energie. In dieser Woche überprüften die Dritt- und Viertklässler der Schulen am Ellenerbrokweg, an der Lessingstraße und am Baumschulenweg, ob die Firmen-Chefs Wort gehalten haben. Ergebnisse der Aktion „Hand in Hand. Für morgen.“ sind Blockheizkraftwerke zur Erzeugung von Strom und Wärme im Südbad und bei Nehlsen sowie diverse Energieeffizienz-Maßnahmen wie die Umstellung der Heizung von Öl auf Gas bei der Schauburg. Mit „Hand in Hand. Für morgen.“ möchte die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens ein Signal für Unternehmen setzen, über energieeffiziente Maßnahmen Kohlendioxid zu sparen und damit etwas für den Klimaschutz zu tun.



Neben wirtschaftlichen Vorteilen stellen Blockheizkraftwerke (BHKW) auch aus energetischer Sicht eine attraktive Lösung dar. „Das BHKW im Südbad ist für uns eine hocheffiziente Möglichkeit, eigene Energie zu gewinnen. Dabei erzeugt ein gasbetriebener Motor über einen Generator Strom. Gleichzeitig kann die anfallende Abwärme sinnvoll genutzt werden. Wir nutzen sie, um zum Beispiel die Wassertemperatur stets auf 29 Grad zu halten“, erläutert Michael Brockmann. Bäder weisen naturgemäß einen relativ hohen Energiebedarf auf. Deshalb hat der Technische Leiter der Bremer Bäder Möglichkeiten und Maßnahmen zur Erhöhung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit immer fest im Blick. In diesem Fall war es die Anschaffung eines BHKW. Nun steht die Anlage im Keller des Südbads. Damit hat Brockmann sein Klima-Versprechen gegenüber den Viertklässlern der Schule am Ellenerbrokweg gehalten. Das neue BHKW produziert 30 Prozent des Strom- und 30 Prozent des Wärmebedarfs des Südbads. Die darüber hinaus benötigte Menge muss weiterhin ergänzend beschafft werden. Mit der Anlage kann man einen Vier-Personen-Haushalt (5.000 kWh/a) rund 40 Jahre lang mit Strom versorgen. Ebenfalls kann man einen Vier-Personen-Haushalt (25.000 kWh/a) rund 16 Jahre lang mit Wärme zum Heizen und Warmwasser versorgen.

Auch die Nehlsen AG wird ihre Zusage einhalten und innerhalb eines Jahres ein BHKW inklusive Verlegung eines Nahwärmenetzes auf ihrem Gelände in der Hüttenstraße errichten. Die Drittklässler der Schule an der Lessingstraße konnten sich überzeugen, dass der Container mit dem BHKW und dem Spitzenlastkessel sowie den Warmwasserspeichern installiert sind. Jetzt stehen lediglich noch Restarbeiten beim Gasanschluss durch den örtlichen Gasnetzbetreiber aus und dann kann das BHKW Mitte Juli in Betrieb gehen. In einem Kurzvortrag hat Dr. Thilo Muthke den Schülern anhand von aussagekräftigen Bildern den Bauverlauf erläutert. Muthke ist Geschäftsführer der pro klima Projektsteuerungs GmbH, ein Unternehmen des Nehlsen-Konzerns. Da die Schüler zur Inbetriebnahme des BHKW schon ihre Sommerferien genießen, will Muthke den Startschuss fotografieren und den Kindern als Beweis die Bilder schicken. Wenn alles soweit ist, deckt Nehlsen mit dem neuen BHKW, inklusive Spitzenlastkessel, etwa 75 Prozent des Strom- und 100 Prozent des Wärmebedarfs am Standort Hüttenstraße ab. Eingesetzt wird die gewonnene Energie für die Werkhallen, Sozialräume und Verwaltungsgebäude am Standort Hüttenstraße.

Die Schauburg mit den Schwesterkinos Atlantis und Gondel hat fünf Maßnahmen realisiert: Energiesparlampen ersetzen nun ineffiziente Leuchtmittel, die herkömmliche Stromversorgung wurde auf Ökostrom und die Heizung von Öl auf Gas umgestellt, eines von zwei Firmenfahrzeugen ist abgeschafft und die digitale Technik hat die analoge abgelöst. Die ersten Energiesparlampen ersetzen bereits alte, ineffiziente Leuchtmittel. Der Rest wird nach und nach ausgetauscht. „Das Gesamtpaket unserer Maßnahmen wirkt sich sehr positiv auf unsere Ökobilanz aus“, weiß Thomas Dumski, der in der Schauburg für alle technischen Fragen zuständig ist. Während für einen Harry Potter bislang 45 Kilogramm Filmband benötigt wurden, passen jetzt zwei dieser Streifen auf eine Festplatte. „Kommt so ein Film neu raus, wanderten bislang 1.000 Kopien sechs Wochen lang durch die Republik. Nach etwa einem Monat wird diese Menge auf rund 100 Stück reduziert, der Rest in einer Filmvernichtungsanlage in Mailand verbrannt oder zum Teil wiederverwertet“, erläutert Dumski den Drittklässlern der Schule am Baumschulenweg. Da das Filmkunsttheater vor Umsetzung der Maßnahmen eine Energieanalyse durchführen ließ, erhielt es die „plietsch!“-Plakette von energiekonsens. Jedes Unternehmen, das solch eine Initialberatung in Anspruch nimmt und anschließend energieeffiziente Maßnahmen realisiert, bekommt eine solche Plakette. Sie zeigt Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern, dass in diesem Unternehmen Ressourcen geschont werden.

„Die Schauburg hat gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir freuen uns über einen solchen Einsatz und hoffen, dass unsere drei Hand-in-Hand-Unternehmen Vorbild für weitere Firmen in Bremen und Bremerhaven sind“, resümiert Astrid Stehmeier. Der Ursprung für „Hand in Hand. Für morgen.“ liegt in Bremerhaven, wo energiekonsens 2010/2011 erstmalig die Aktion durchführte.

Weitere Informationen finden sich unter www.energiekonsens.de/plietsch.

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