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Bremer Unternehmen schließen Klima-Verträge mit Schülern

26.09.201117:22 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Bremer Unternehmen schließen Klima-Verträge mit Schülern
Klima-Vertrag per Handschlag besiegelt: Die Nehlsen AG wird binnen eines Jahres ein Blockheizkraftwerk installieren.
Klima-Vertrag per Handschlag besiegelt: Die Nehlsen AG wird binnen eines Jahres ein Blockheizkraftwerk installieren.

(openPR) Aktion „Hand in Hand. Für morgen.“ setzt Zeichen für den Klimaschutz

Bremen, September 2011. Drei Unternehmen, drei Schulen und drei Klima-Versprechen – diese Bilanz zieht die gemeinnützige und unabhängige Klimaschutzagentur energiekonsens für ihre Aktion „Hand in Hand. Für morgen.“ in dieser Woche. Die Idee: Firmen-Chefs geben Schülerinnen und Schülern per Handschlag das Versprechen, Energieeffizienz-Maßnahmen im eigenen Betrieb binnen eines Jahres umzusetzen. Ziel ist es, klimaschädliches CO2 einzusparen. Die Nehlsen AG, das Südbad in der Neustadt und das Kino Schauburg im Viertel erhielten Besuch von Dritt- und Viertklässlern der Schulen an der Lessingstraße, am Ellenerbrokweg und am Baumschulenweg. Kurz vor den Sommerferien 2012 treffen Unternehmen und Schulklassen erneut aufeinander. Dann prüfen die Kinder, ob alle Firmen ihre Versprechen gehalten haben. Das Vorbild für „Hand in Hand. Für morgen.“ liegt in Bremerhaven, wo energiekonsens im vergangenen Jahr erstmalig die Aktion durchführte.



„Auch in Bremen scheint ‚Hand in Hand. Für morgen.’ ein voller Erfolg zu werden. Die Beteiligung am Projekt und die versprochenen Maßnahmen zeigen, dass jedes Unternehmen nachhaltig seinen CO2-Ausstoß senken und damit verantwortungsbewusst handeln möchte“, resümiert energiekonsens-Projektleiterin Astrid Stehmeier. Bei der Nehlsen AG stehen bereits alle Zeichen auf grün, ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Laufe der kommenden zwölf Monate zu installieren. „Ein BHKW ist eine kompakte Anlage, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Die Stromerzeugung erfolgt bei einem BHKW durch die Nutzung von Bewegungsenergie. Ein Gas-Motor treibt den Generator an, durch den die erzeugte Kraft in Strom umgewandelt wird. Die im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors enthaltene Wärme wird für Heizzwecke genutzt. In herkömmlichen Kraftwerken verpufft diese Abwärme. Das BHKW-Prinzip nennt sich Kraft-Wärme-Kopplung. Diese stellt eine um rund 30 Prozent effizientere Nutzung der vorhandenen Energie dar als herkömmliche Kraftwerke. Zudem werden die CO2-Emissionen, die bei der Energieumwandlung entstehen, um bis zu 30 Prozent reduziert“, erläuterte Dr. Thilo Muthke am Freitag, 23. September, den 22 Drittklässlern der Schule an der Lessingstraße die Funktionsweise des BHKW. Muthke ist Geschäftsführer der ProKlima Projektsteuerungs GmbH, ein Unternehmen des Nehlsen-Konzerns. Nach einem Rundgang durch die Sortieranlage sangen die Kinder zum Dank ein Lied und überreichten eine selbstgebastelte Collage zum Thema Klimaschutz.

Blockheizkraftwerke sind eine wirtschaftlich und energetisch attraktive Lösung. Das hat auch das Südbad für sich erkannt und versprach den 21 Viertklässlern der Schule am Ellenerbrokweg am Donnerstag, 22. September, ein BHKW in Betrieb zu nehmen. „Schwimmbäder haben generell einen hohen Wärmebedarf. Unter anderem, weil wir das Wasser stets auf 29 Grad halten müssen. Diesen Wärmebedarf möchten wir zum Teil über ein BHKW decken“, erläuterte der Technische Leiter der Bremer Bäder, Michael Brockmann. Mit dem BHKW schlägt Brockmann zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen werde der CO2-Fußabdruck des Südbads verkleinert und damit das Klima geschützt, zum anderen Kosten gespart. „BHKW sind wirtschaftlich höchst interessant, da die erzeugte Energie selbst genutzt werden kann.“ Rund 30 Prozent des Strom- und 30 Prozent des Wärmebedarfs möchte das Südbad künftig mithilfe des eigenen Blockheizkraftwerks erzeugen. Der Rest wird nach wie vor eingekauft. Der selbstproduzierte Strom entspricht der Menge, die 60 Häuser im Jahr benötigen. Neben Geld spart das Schwimmbad jährlich 250 Tonnen des schädlichen Klimagases CO2 – so viel, wie 375.000 Waschmaschinen bei einer Wäsche produzieren.

Auch die Schauburg mit den Schwesterkinos Atlantis und Gondel hat Kindern die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen versprochen. Nach einem Rundgang durch die Technik-Räume des Filmtheaters im Viertel sicherte Thomas Dumski den Drittklässlern der Schule am Baumschulenweg am Mittwoch, 21. September, vier Maßnahmen zu: Binnen eines Jahres werden in den drei Programmkinos ineffiziente Leuchtmittel durch energiesparende Alternativen ausgetauscht, die herkömmliche Stromversorgung weicht dem Ökostrom, eines der zwei Firmenfahrzeuge wird abgeschafft und die alte analoge Technik soll schon bald der Vergangenheit angehören – Filme laufen dann nur noch digital. „Noch im Herbst dieses Jahres wird das Atlantis-Kino umgestellt“, betonte Dumski und legte somit den Startpunkt für die Umsetzung der Energieeffizienz-Maßnahmen fest.

Ob alle drei Unternehmen ihre Versprechen halten, überprüfen die Schülergruppen kurz vor den Sommerferien 2012. Dann werden sie die jeweiligen Betriebe erneut besuchen und die Ergebnisse unter die Lupe nehmen. „Ich freue mich, dass wir zwei Generationen zusammenbringen konnten, die ein gemeinsames Ziel verfolgen – mehr Klimaschutz“, sagt Astrid Stehmeier.

Weitere Informationen finden sich unter www.energiekonsens.de/plietsch.

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