(openPR) Bremen, August 2009. Allein der Betrieb und die Kühlung von Servern entsprach 2008 der Stromerzeugung von vier mittleren Kohlekraftwerken. Dass dies nicht so bleiben muss und wie sich bei Servern und an anderen Stellen in Unternehmen Energie sparen lässt, verdeutlichte gestern Abend Dr. Cornelis Rasmussen seinen Gästen im Weserhaus beim 1. Repräsentanten „Feierabend“ der Bremer Energie-Konsens: „Unternehmen können im Schnitt 20 Prozent Energiekosten sparen und für die Analyse der Einsparpotenziale zurzeit 80 Prozent Förderung erhalten“, so der Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur.
Um diese Botschaften noch besser in Unternehmen zu tragen, setzt die Bremer Energie-Konsens auf Repräsentanten. Im Rahmen der Kampagne „plietsch!“ sollen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, IT- und Versicherungsexperten ihre Kunden künftig auf Einsparchancen und KfW-geförderte Energieanalysen aufmerksam machen. Unterstützt wurde der Klimaschutzagentur-Chef gestern von Sebastian Schnoy. Der Kabarettist aus Hamburg brachte den rund 50 anwesenden Repräsentanten in spe das ernste Thema Klimaschutz auf humorvolle Art nahe. „Der Kampf gegen die Klimaerwärmung ist so ernst, dass man ihn am besten mit Humor besteht“, betonte Sebastian Schnoy.
„Viele Unternehmen wissen nicht, wie viel Energie sie sparen können. Eine Analyse macht auf die Einsparpotenziale aufmerksam. In Zusammenarbeit mit Energieberatern haben wir bislang etwa 60 Energieanalysen in Firmen verschiedener Branchen durchgeführt. Die 20 Prozent haben sich dabei als Durchschnittswert herausgestellt“, verdeutlichte Rasmussen während seines Vortrags.
Mit einer Mischung aus ernsthaften Themenblöcken und humorvollen Einschüben durch Kabarettist Schnoy ist es der Bremer Energie-Konsens gelungen, die Repräsentanten von ihrem Anliegen zu überzeugen. Mit Hinweisen wie: „Was nützt der gelbe Sack, wenn alle Deutschen ihre Joghurtbecher vorher in der Spülmaschine spülen“, hatte Schnoy die Lacher auf seiner Seite, regte aber gleichzeitig zum Nachdenken an.
Die Hälfte der Zuhörer hat sich schon gestern aktiv für das Klima eingesetzt und ist mit dem Fahrrad zum Veranstaltungsort an die Schlachte gekommen. Das Engagement wurde belohnt: Vier Service-Feen brachten binnen zwei Stunden alle Drahtesel auf Hochglanz.
Wer sich über die Aufgaben der Repräsentanten informieren möchte, kann sich bei Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei der Bremer Energie-Konsens, per E-Mail unter
oder telefonisch unter 0421/376671-2 melden. Weitere Informationen finden sich unter www.energiekonsens.de/plietsch.











