(openPR) Durch die angekündigten Tarifsteigerungen der Musikrechtegesellschaft Gema für das öffentliche Abspielen von Musik sehen sich viele Gewerbetreibende in ihrer Existenz bedroht. Nun geriet auch die Initiative `Dudelstopp´ in die Kritik: Mit ihrem Engagement gegen unfreiwilligen Musikkonsum im öffentlichen Raum soll sie den Boden für das radikale Vorgehen der Gema bereitet haben. Die Kulturaktivisten weisen die Vorwürfe von sich.
Es wird erwartet, dass die anstehenden Tarifsteigerungen der Gema die Verbreitung von Musik für kleine und mittelständische Unternehmungen nahezu unbezahlbar machen würden: Große Handelsketten könnten sich die extrem verteuerten Klangerzeugnisse vermutlich weiterhin leisten, die gerade bei jungen Leuten beliebten Clubs und Discotheken gerieten hingegen voraussichtlich wirtschaftlich ins Straucheln.
Daher wird musikkritischen Initiativen wie `Dudelstopp´ aus Berlin sowie gemeinnützigen Vereinen wie `Pipedown´ aus Hamburg in diesen Tagen unterstellt, sie würden das Unglück der Club- und Diskothekenbetreiber hinter vorgehaltener Hand begrüßen. Schließlich führten die Pläne der Gema mit den aus ihnen resultierenden Kostensteigerungen für das Unterhaltungsgewerbe vielerorts de facto zur Unbezahlbarkeit von Musik in der Öffentlichkeit - `Pipedown´ und `Dudelstopp´ hätten ein wichtiges Teilziel ihrer jeweiligen Agenda erreicht.
Um diesen falschen Eindruck entgegenzutreten, stellt der Sprecher Jens-Martin Scharf für die sich zeitweilig auch satirischer Mittel bedienende Initiative `Dudelstopp´ klar: `Unsere Bewegung hat zu keinem Zeitpunkt politischen oder finanziellen Einfluss auf die Gema ausgeübt, um den öffentlichen Raum in Deutschland zu beruhigen.´ Daher ruft Scharf zur Teilnahme an der für den 25. Juni geplanten Protestkundgebung vor dem Frannz-Club im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg auf, wo die Gema heute ein Mitgliederfest veranstaltet.
www.dudelstopp.de













