(openPR) Präsentation des neuen cosinuss°-Sensors auf dem Kongress Nachwuchsförderung 2012 veranstaltet vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Deutschem Forschungszentrum für Leistungssport Köln, momentum.
Auf der Leinwand steigt die Körperkerntemperaturkurve von Christian Puni Manunzio stetig an. Seit gut zehn Minuten sitzt der Radprofi nun schon auf dem Ergometer des Kongresses der Sporthochschule Köln. Während neben ihm auf der Bühne Dr. Markus de Marées vom Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik seinen Vortrag über extreme Umweltbedingungen und Leistungsgrenzen von Sportlern (Kälte, Hitze, Höhe) hält, gibt der Radprofi sein Bestes.
Gemessen wird der Temperaturverlauf mit einem neuen Sensor der Firma cosinuss° aus München. Das kleine Messgerät sitzt, einem Hörgerät ähnlich, unscheinbar hinter dem Ohr. Übertragen werden die gemessenen Daten per Funk direkt auf den Computer oder auch aufs eigene Smartphone.
Der neue cosinuss°-Sensor kann aber nicht nur die Temperatur kontinuierlich und angenehm messen, auch der Puls kann überwacht werden.
„Die kontinuierliche und mobile Messung der Körperkerntemperatur war bis jetzt nicht möglich!“, sagt der Erfinder des Sensors, Dr. Johannes Kreuzer. „Und den Puls konnte man beim Sport auch nur mit einem sehr unangenehmen Brustgurt überwachen. Das funktioniert jetzt auch angenehm!“ Der Tüftler entwickelte den Sensor im Rahmen seiner Doktorarbeit an der TU München. Dass aus seiner Doktorarbeit einmal ein marktreifes Produkt, sowie ein eigenes Start-up entstehen würde, hätte er anfangs nicht geglaubt. Mittlerweile wird der Sensor von vielen Forscherteams angefordert, da in vielen Bereichen, wie z.B. Sport, Medizin aber auch im Arbeitsschutz schon lange auf eine so komfortable und mobile Möglichkeit zum Temperaturmessen gewartet wurde.
Nach einer halben Stunde steigt Christian Puni Manunzio vom Ergometer. In diesem Zeitraum ist seine Körperkerntemperatur um gut 2°C auf 38,5°C Grad gestiegen. Eigentlich eine ungesunder Zustand, wenn man ihn nicht, wie auch der Radsportler kurz vor Beendigung des Liveexperiments, durch das Trinken eines Liters kalten Wassers wieder in geregelte Bahnen bringt.











