(openPR) LEIPZIG. (Ceto) 4.770.000.000 Liter Öl – das ist die neue und alte Höchstmenge, die die Länder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) täglich fördern wollen. Darauf verständigte sich die Organisation bei ihrem gestrigen Treffen in Wien. Diese 30 Millionen Barrel Rohöl bedeuten zum einen die Fortschreibung der „Wir-wollen-das-Öl-bei-ungefähr-100-Dollar-je-Barrel“-Politik, für die sich insbesondere Saudi-Arabien stark gemacht hatte. Es bedeutet außerdem einen Konsens – denn es hatte innerhalb des Kartells sowohl Drosselungs- als auch Ausweitungs-Befürworter gegeben. Und es bedeutet, dass die Förderung sukzessive um etwa 1,6 Millionen Barrel Öl am Tag abgebaut werden soll. Das ist jene Überproduktion, die derzeit oberhalb der bereits aktuell festgeschriebenen Grenze in den OPEC-Staaten aus der Erde geholt wird. Die Märkte reagierten darauf mit überschaubarem Preisanstieg – amerikanisches Leichtöl (WTI) kostet je Barrel 84,50 Dollar, die europäische Referenzsorte Brent 98 Dollar je Barrel.
Weil der Euro gegenüber dem Dollar auch zulegen konnte (nach enttäuschenden US-Daten schwächelt die Währung in Übersee – aktuell ist ein Euro 1,262 Dollar wert), wird sich der durchschnittliche Heizölpreis gegenüber gestern höchstens um ein paar Cent verändern.
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