(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Jawohl, es gibt einen Maulwurf beim OPEC-Treffen in Wien. Und was er zur aktuellen Entwicklung in der Diskussion zu Förderquoten sagt, hilft den Rohölnotierungen weder rauf noch runter: „Nach bisherigen Äußerungen aus OPEC-Sitzungskreisen rechnet man mit einer Beibehaltung der aktuellen Förderquoten“, schreibt der Branchendienst Oil Market Report. Dies ist schon deswegen eine Begründung für die aktuelle Seitwärtsentwicklung, weil genau solch ein Ergebnis am wahrscheinlichsten ist und daher am ehesten erwartet wird. Und eintreffende Erwartungen stützen meist den Status Quo. Natürlich ist es über den weichen Faktor „Erwartung“ hinaus auch fundamental eine neutrale Nachricht: Eine Erhöhung der Fördermengen würde das Überangebot zum Überüberangebot machen und zu weiterem Preisverfall führen. Analog dazu mündet eine Angebotsverknappung in steigende Rohölnotierungen. Wenn beides nicht eintritt, wie vom weltgrößten Förderer Saudi-Arabien forciert, bleibt alles beim Alten. Und weil nun einmal keine anderslautende Botschaft kursiert, gelten ungefähr die Preise aus dem Morgenhandel: US-Leichtöl WTI mit rund 83 Dollar je Barrel, Nordseeöl Brent mit 97 Dollar je Barrel.
Auch der Euro-Dollar-Kurs hat sich nur geringfügig verändert. Diese recht langweilige Melange bedeutet für die Heizölpreise, dass diese sich hierzulande nicht verändert haben: 84,67 Euro brutto kosten 100 Liter einer 3.000-Liter-Anlieferung heute. Es ist gerade einmal ein müder Cent, der zum gestrigen Durchschnittspreis fehlt.
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