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CO2 wird Geld kosten

14.06.201211:09 UhrEnergie & Umwelt
Bild: CO2 wird Geld kosten

(openPR) Der neueste Umweltbericht der OECD für Deutschland sorgt für Schlagzeilen, denn er fordert eine branchenunabhängige Besteuerung von CO2-Emissionen. Noch ist unklar, welches Modell sich für eine Kostenpflichtigkeit von Treibhausgasemissionen durchsetzt. Empfehlenswert ist, dass Unternehmen sich jetzt schon mit der Ermittlung Ihres Carbon Footprint auseinandersetzen und die dafür nötigen Infrastrukturen schaffen.



München/Greifenberg, 14. Juni 2012 – Die Themen Nachhaltigkeit, Energiewende und Reduzierung von CO2 Emissionen stehen weit oben auf der Agenda der EU, der deutschen Politik aber auch der öffentlichen Diskussion. Eine wie auch immer geartete Kostenpflichtigkeit für CO2 Emissionen soll Innovationen und Investitionen in ökologische Projekte fördern und dazu beitragen, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren.

Auch wenn die Vorschläge für ein Bezahl-System heute noch nicht final sind, so zeichnet sich ab, dass Unternehmen über alle Branchen hinweg in irgendeiner Art die in den Geschäftsprozessen entstandenen CO2-Emissionen ermitteln und veröffentlichen müssen. Und im nachfolgenden Schritt zur Reduzierung ihrer Emissionen durch Kosten gezwungen werden.

So fordert der neueste Umweltbericht der OECD unter anderem eine Energie- und CO2-Steuer, um mit diesem Mechanismus das EU ETS (European Union Emission Trading System - europäische Emissionsrechtehandelssystem) zu stärken. Bei dieser Steuer sollen aber auch nicht vom EU ETS betroffene Industriezweige in die Pflicht der Bezahlung für CO2-Emissionen genommen werden. Darüberhinaus soll die Steuer für Dieselkraftstoff überprüft werden, denn Diesel hat einen höheren CO2-Gehalt und setzt höhere Mengen an lokalen Luftschadstoffen frei.
Ein anderer Ansatz propagiert eine Pkw-Maut in Deutschland. Es werden auch Überlegungen gefordert, die Fahrzeugsteuer stärker nach den CO2-Emissionen und damit dem direkten Verbrauch anzulegen. Denkbar wäre eine Einteilung in Verbrauchsklassen oder die Ausstattung der Bundesstrassen mit spezifischen Erfassungssystemen, um alle Transporte zu erfassen.

Egal welchen finalen Weg die Politik einschlagen wird, sicher scheint, dass Deutschland auch zukünftig in der EU eine Vorreiter-Rolle übernehmen möchte. Wobei andere Länder wie Frankreich mit den Grenelle-Gesetzen bereits heute einen Schritt voraus sind und beispielsweise von Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern eine Erfassung der CO2-Emissionen fordern.

„Man muss kein Augure sein, um die Kostenpflichtigkeit von CO2-Emisisonen auch in Deutschland voraus zu sehen. Wichtig ist, dass Unternehmen heute bereits beginnen sollten, Infrastrukturen zu schaffen, um ihre CO2-Emissionen zu erfassen, Reduzierungspotentiale zu erkennen und erste Maßnahmen starten zu können“ erläutert Dr.-Ing. Thomas Fleissner, Vorstand Strategie der DFGE AG „Um Kosten und Aufwand für diese Ermittlung eines Carbon Footprints überschaubar zu halten, haben wir basierend auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in Ökobilanzierungen unsere Software-as-a-Service Lösung FridaCorp entwickelt.“

FridaCorp ist Teil der Software-Plattform Frida, die als Software-as-a-Service Lösung zur Nutzung keine vor Ort installierte Software benötigt, sondern durch den Browser bedient werden kann. In FridaCorp werden für einen oder Hunderte von Standorten die relevanten Energieverbräuche und Emissionsfaktoren erfasst, berechnet und anschliessend von der DFGE als unabhängiges Institut überprüft und validiert. Ergebnis ist ein unternehmensweiter Carbon Footprint, der nach dem GHG Protokoll bzw. DIN ISO Normen und dem DFGE TopDown Ansatz ermittelt wurde. Durch die Nutzung der Software lassen sich Reduzierungspotentiale besser aufdecken aber auch bei wiederholter Ermittlung des Carbon Footprint in Rahmen des Umweltmanagements CO2 Einsparungen optimieren. Zusätzlich wird durch Erfahrungswerte in der Erfassung das Ergebnis des Carbon Footprint immer präziser. Optional kann FridaCorp in bestehende IT-Systeme eingebunden werden, um dasCO2-Management noch tiefer in die Geschäftsprozesse zu integrieren.

Für Logistik-Unternehmen, die vor allem ihre transportbedingten Emissionen erfassen wollen, bietet die Frida-Produktfamilie FridaLog. FridaLog ist ebenso eine SaaS-Lösung. Speditionen können pro Kunde und oder Auftrag einfach und schnell die CO2-Emissionen berechnen und einen von der DFGE validierten Report für ihre Kunden ausdrucken. Dies stellt gerade in Hinblick auf die kommende DIN EN 16258 Norm zur Erfassung von transportbedingten Treibhausgasemissionen einen Wettbewerbsvorteil dar.

Weitere Informationen erhalten Interessenten unter www.dfge.de, telefonisch unter +49 8192 99733 20 oder via e-mail an E-Mail

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