(openPR) Wird Wasser bald überall billiger? Das Bundeskartellamt verlangt jetzt eine deutliche Senkung der Wasserpreise in Berlin. Experten sehen gute Chancen, dass Wasser bald in vielen Städten billiger wird. Das ist auch gut so, denn Meteorologen erwarten einen heißen Sommer in Deutschland und mit ihm kommen vermehrte Belastungen auf die Arbeitnehmer zu.
Einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zu Folge ist für fast 90 Prozent der Arbeitnehmer Stress bei hohem Temperaturen kein Fremdwort. 36 Prozent der Befragten geben sogar an, sich im Sommer ständig gestresst zu fühlen. Nach Angaben des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen verursachen solche gesundheitlichen Belastungen heute schon jährliche Kosten von über 6 Milliarden Euro. Doch schon einfachste Maßnahmen wie ausreichendes trinken, können Müdigkeit und Stress sinnvoll entgegen wirken.
Wasser kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung zu, denn es ist viel mehr, als nur ein Durstlöscher. Prof. Dr. Volker Pudel, einer der führenden Wegbereiter der Ernährungsberatung in Deutschland, weist ausdrücklich auf den wichtigen ernährungsphysiologischen Effekt von Wasser hin: “Wasser optimiert wegen seiner guten elektrischen Leitfähigkeit die Funktion des Nervensystems. Eine Dehydration beeinträchtigt Hirnfunktion und Denkvorgang. Kurz: Flüssigkeitsmangel ist für den Organismus Stress pur.”
Die Arbeits- und Organisationspsychologin Prof. Dr. Andrea Fischbach unterstützt die ernährungsphysiologischen Auswirkungen ausreichenden Wasserkonsums am Arbeitsplatz und bewertet Tafelwasser-Zapfstellen in Unternehmen äußerst positiv: “Die kostenlose Bereitstellung von Wasser ist mehr als physiologische Stressprävention. Sie ist Ausdruck der betrieblichen Wertschätzungskultur und eine nicht zu unterschätzende Ressource in stressigen Zeiten.”
Doch viele Entscheider in den Unternehmen haben sich weder mit diesem gesundheitsfördernden Thema noch einer Aufstellung von Tafelwasseranlagen für ihre Mitarbeiter beschäftigt, weil es bis heute schlicht an Aufklärung mangelt. Dabei ist die Anschaffung dieser keimfreien Stationen in der Regel schon nach kurzer Betriebsdauer amortisiert, weiß Holger Sitter vom Marktführer BRITA aus der Praxis zu berichten. Ein weiteres Argument, sich mit der Nutzung der „Ressource Wasser“ noch vor dem Sommer zu beschäftigen.











