08. August 2003 - Die Vorwürfe des BUND-Vorsitzenden Joachim Götz werden vom Ministerium für Umwelt auf das Entschiedenste zurück gewiesen. So äußerte sich der Ministeriumssprecher Thomas Seilner. Tatsache ist, dass die bisher eingeleiteten und umgesetzten Langfristmaßnahmen eindeutig Wirkung zeigen. Durch die Reduzierung der Ozonvorläufersubstanzen ist die Ozonbelastung insgesamt erheblich zurückgegangen, wie die Messungen der Hitzeperiode im Monat Juni gezeigt haben.Die Ozonwerte der jetzigen Extremperiode mit Jahrhunderttemperaturen zeigen aber auch, dass weitere sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden müssen. Diese greifen erst mittelfristig, haben dafür aber Langzeitwirkung. Kontraproduktiv sind Panikmache und kurzfristiger Aktionismus, dessen Unwirksamkeit bewiesen ist. So hat übrigens die rot-grüne Bundesregierung das Ozongesetz mit restriktiven Möglichkeiten 1999 ersatzlos auslaufen lassen.