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„Immer Ärger mit den Jungs?“ Gewaltprävention bei Jungen und Mädchen

07.06.201211:46 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen präsentiert neue Erkenntnisse der Gewaltforschung

Hannover, 07.06.2012. Medieninformation. Für viele Jugendliche gehört Gewalt zum Alltag. Insbesondere Jungen machen diese Erfahrung. Eher als Mädchen neigen sie dazu, sich mit Gewalt Gehör zu verschaffen, Konflikte zu beenden oder Macht und Männlichkeit zu inszenieren. Gleichzeitig werden Jungen auch häufiger Opfer von Gewalt. Wer wirksam intervenieren will, sollte die Ursachen und Auslöser von Gewaltverhalten bei Jungen kennen. Die LJS-Fachtagung „Immer Ärger mit den Jungs?!“ zeigt am 27.06.2012 mit Fachvorträgen und Beispielen aus der Praxis, wie eine wirksame geschlechtsspezifische Gewaltprävention aussehen kann.

In ihrem Einführungsvortrag greift Dr. Susann Fegter von der Goethe Universität Frankfurt
die Debatte über „Jungen in der Krise“ auf – ein Thema, das auf breites Medieninteresse stößt, dessen Alltagsrelevanz die Wissenschaftlerin jedoch in Frage stellt.
In weiteren Fachvorträgen geht es um geschlechtsspezifische Gewaltprävention und die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Jungen. Prof. Wassilis Kassis von der Universität Osnabrück stellt aktuelle Forschungsergebnisse zur Entstehung von Gewaltverhalten vor und beleuchtet dabei die Faktoren Eltern und Schule. Prof. Dr. Ahmed Toprak von der Fachhochschule Dortmund widmet sich gezielt der Gewaltprävention bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Andrea Buskotte, Referentin für Gewaltthemen bei der LJS: „Wer männlich ist und einen Migrationshintergrund hat, ist besonders gefährdet, Gewalt zu erleben. Zu den Ursachen gehört, dass Jugendliche mit Migrationsgeschichte oft unter schwierigeren sozialen Verhältnissen aufwachsen und sich als stärker benachteiligt erleben. Das erzeugt Stress.“ Wie Toprak zeigt, ist für die Prävention eine niedrigschwellige Elternarbeit wichtig – und ein kontinuierliches Bemühen um die Integration dieser Jugendlichen.
Zum Abschluss der Tagung berichtet Erkan Altun vom Bremer Jungenbüro über konkrete Anforderungen an den Umgang mit Gewalterfahrungen – für Täter und für Opfer.

Wir freuen uns über eine Berichterstattung. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

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