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„Das positive Vorurteil im Kopf Ihrer Bewerber“

06.06.201211:32 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Das positive Vorurteil im Kopf Ihrer Bewerber“
"Employer Branding" – zentrales Thema in wissensintensiven Branchen (c) HTS/Das Kunztfoto

(openPR) Um gute Mitarbeiter zu bekommen, müssen Arbeitgeber „zur Marke werden“ – also „Employer Branding“ betreiben, um sich eindeutig zu positionieren und vom Mitbewerb zu unterscheiden.

„Employer Branding ist das positive Vorurteil im Kopf Ihrer Bewerber.“ Auf diese eingängige Formel bringt Markenexperte Ralf Tometschek in einem Kommentar im Mitte Juni erscheinenden Print-Newsletter „botenstoff“ des Humantechnologie-Clusters die aktuelle Diskussion zu einem Thema, das alle Unternehmen und Organisationen betrifft, die um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kämpfen müssen. Besonders in wissensintensiven Branchen ist der Kampf um die besten Mitarbeiter – der „War for talent“ – voll ausgebrochen. Zwei Faktoren spielen dabei die Hauptrolle: Die Attraktivität des Unternehmens und die Attraktivität des Standortes.



„Kein Wunder also, dass Employer Branding gerade für Unternehmen in unserer Branche immer wichtiger wird“, erläuert der Geschäfstführer des Humantechnologie-Clusters Dr. Robert Gfrerer. Folgerichtig diskutierte der Humantechnologie-Cluster sein Jahresthema bereits im Rahmen der „Executive Lounge“ Mitte April mit den Clusterunternehmen; die botenstoff-Ausgabe Mitte Juni steht wie angesprochen ebenfalls ganz im Zeichen von „Employer Branding“ und auch die Zukunftskonferenz 2012 am 25. September wird sich dem Cluster-Jahresthema widmen. Basierend auf den Erfahrungen der Unternehmerinnen und Unternehmer …

Praktische Einsichten

„Qualifizierungsmaßnahmen und/oder Employer Branding – wie bringe ich das zusammen?“ Ingeborg Walsberger von G.L. Pharma thematisierte gleich zu Beginn der Diskussion im Rahmen der „Executive Lounge“ ein Spannungsfeld aus der Praxis des Personalmanagements eines mittelständischen Unternehmens. „Das Recruiting lässt uns immer wieder an Wachstumsgrenzen stoßen“, erzählte Friedrich Fröschl, Mitglied der Geschäftsführung der VTU Engineering GmbH. Dabei ginge es nicht um ein passendes Gehalt – das sei die Grundvoraussetzung –, sondern darum, für die Bewerber als guter Arbeitgeber bekannt und begehrt zu werden.

„Immer wieder hören wir von jungen Ingenieuren unserer Universitäten: Bei der VTU musst Du gewesen sein!“ Wichtig für den steirischen Anlagenbauer ist also der frühe Kontakt mit den Universitäten und Studierenden, die vielfach direkt von studentischen Projekten ins Unternehmen wechseln. „Jetzt geht es darum, dass wir auch für ältere Mitarbeiter attraktiv werden“, so Fröschl.

„Für das Personalmanagement der Neuroth AG war die Gründung der Neuroth-Akademie im Jahr 2000 ein entscheidendes Datum“, erzählte Lukas Schinko, der neue Chef aus der vierten Generation des steirischen Familienunternehmens. Mittlerweile sind die so genannten „sozialen Medien“ ein wichtiger Faktor sowohl für die Kunden (obwohl der durchschnittliche Neuroth-Kunde älter als 70 Jahre ist, nutzen viele die neuen Medien) und noch viel mehr für das Employer Branding.

Bedeutung „neuer Medien“

„Natürlich können Medien wie facebook auch gefährlich werden für ein Unternehmen. Wenn etwa ehemalige Mitarbeiter falsche Behauptungen auf solchen Plattformen verbreiten, ist dem auch rechtlich kaum beizukommen. Wir betreiben unsere eigenen Firmen-Auftritte auf Xing und facebook – und können so das Geschehen selber aktiv steuern“, berichtete Lukas Schinko.

Für Ulrike Ischler, Geschäftsführerin des ausschließlich auf Life Sciences spezialisierten Executive Searchers Mediatum GmbH, sind die „Soft Facts“ wichtig für ein erfolgreiches Firmenimage. „Mitarbeiter orientieren sich an zufriedenen Mitarbeitern. Da die Generation der Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Pension geht, wird das Employer Branding immer wichtiger, v.a. wenn es um die Rekrutierung von Führungskräften und Experten geht.“

Auch für Friedrich Fröschl von VTU sind die „neuen“, „sozialen“ Medien wichtig: „Seit heuer sind wir auf den vorwiegend beruflich genutzten Plattformen Xing vertreten und planen unseren Einstieg bei LinkedIn; facebook und twitter als eher private Medien nutzen wir nicht. Das Beste, das einem Unternehmen passieren kann, ist es immer, wenn die eigenen Mitarbeiter gut über’s Unternehmen sprechen.“

Aktionen im realen Leben

Natürlich zählt auch die Qualität und das Image des Standortes im Recruiting, waren sich alle Experten am Podium einig. Interessierte nach Wien zu holen, sei kein Problem, Graz schon erklärungsbedürftiger. Und wenn jemand zur Neuroth-Zentrale ins oststeirische Schwarzau kommen solle, könne das zum Problem werden.

Für Friedrich Fröschl ist klar, dass zu einer positiv wahrgenommenen „Arbeitgeber-Marke“ auch entsprechende Aktivitäten abseits virtueller Netzwerke gehören. So tragen die regelmäßig durchgeführten VTU-Segeltörns mit gemischten Teams aus den unterschiedlichen Ländern wesentlich zur positiven Unternehmens-Kultur bei.

Basis für eine positiv wahrgenommene Arbeitgeber-Marke, da waren sich alle Diskutanten einig, ist eine gute Kommunikation sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen, basierend auf einem funktionierenden Arbeitsalltag. Oder, um es mit den Worten des Markenexperten Ralf Tometschek zu sagen: „Verhalten ist die stärkste Form von Kommunikation. Auch im Employer Branding.“
(Schluss)

Weitere Infos und Bilder online unter:

http://www.humantechnology.at/de/news-und-medien/aktuelle-presseinfos/employer_branding_2012

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