(openPR) Zum diesjährigen Bundesumwelttag am 5. Juni erinnert der Stuckateurverband an den weltweit rasant ansteigenden Energieverbrauch, der zu immer größeren Umwelt- und Klimaproblemen führt, aber auch die Preise für Energie weiter überproportional ansteigen lässt. Gleichzeitig wächst in der Bevölkerung der Wunsch nach gesundem Wohnen in zukunftsfähigen Wohlfühlhäusern.
Die Energetische Gebäudemodernisierung ist die schnellste, einfachste und effizienteste Maßnahme, um schnell viel Energie einzusparen. Dabei sorgen Wärmedämmmaßnahmen nicht nur im Winter für ein behagliches Zuhause, sondern auch im Sommer für ein angenehm frisches Wohnklima. Durch eine qualifizierte Beratung des Stuckateurs können für jedes Gebäude maßgeschneiderte Lösungen gefunden werden, mit denen sich durch intelligente Kombination von Außendämmungen mit Kellerdeckendämmungen und Isolierungen der obersten Geschoßdecke rund 50% und mehr an Heizenergie einsparen lassen. Wer diese Maßnahmen mit der Erneuerung der Fenster und Heizanlage verbindet, kann sogar 75 – 80% seiner benötigten Energie im Haushalt reduzieren. Der nach der Energieeinsparverordnung (EnEv2009) auferlegte Regenerativanteil produziert zudem nachhaltig Energie. Legt man nur die jetzigen Heizölpreise – die sicher weiter steigen werden - zugrunde, so ergeben sich schnell Einsparpotenziale von 2-4000 Euro für einen 4-Personen-Haushalt – Jahr für Jahr. Somit lassen sich die Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen auch ohne öffentliche Förderung in einem Zeitraum von rund 6 - 12 Jahren amortisieren.
Für die Eigentümer von rund 1,8 Millionen Wohngebäuden in Baden-Württemberg, die älter als 1990 sind, ist dabei besonders wichtig, dass der energetischen Sanierung nicht nur eine große gesellschaftspolitische Bedeutung zukommt, sondern diese für die Bewohner auch eine Steigerung des Wohnkomforts und eine Aufwertung der Immobilie bedeutet. Zudem ist Wohneigentum und dessen Werterhalt in Anbetracht niedrigster Zinsen und den schwierigen, ja unübersichtlichen Zeiten auf den Kapitalmärkten als Form der Altersvorsorge bestens geeignet.
Dem qualifizierten, in der Innung organisierten Stuckateur-Fachbetrieb kommt bei der energetischen Modernisierung von Wohn- und Geschäftshäusern eine Schlüsselrolle zu. Er bringt nicht nur die Gebäudefassaden auf Vordermann, sondern gibt auch Tipps zu Fördermitteln und ist wichtiger Ansprechpartner für gesundes Wohnen. Er erstellt neben Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch Lüftungskonzepte, garantiert eine fachlich und qualitativ hochwertige Ausführung der Baumaßnahmen und bescheinigt diese mit seiner Fachunternehmererklärung.
Auch die baden-württembergische Landesregierung will die Sanierungsquote von Bestandsgebäuden bis 2020 von derzeit knapp einem auf zwei Prozent verdoppeln, will aber dazu auf keinen Fall bestehende Richtlinien aufweichen. Umweltminister Franz Untersteller betonte kürzlich vor den Delegierten des Stuckateurverbandes „wir dürfen heute nicht die Sanierungsfälle von 2050 bauen.“ Sein Ministerium wolle künftig aber die Bauämter deutlich stärker sensibilisieren, konsequenter als bisher die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überwachen, indem beispielsweise grundsätzlich die Fachunternehmererklärung von den ausführenden Betrieben eingefordert werden solle.
Energetische Sanierung, barrierefreie Modernisierung, gesundes Wohnen, natürliche Baumaterialien aus der Region, flexibles Bauen im Trockenbau – die Leistungspalette und Leistungsfähigkeit der Stuckateurfachbetriebe ist groß. Stuckateure bieten mehr als Rauputz oder feine Stuckarbeiten. Sie sind die Fachleute bei Beratung und Ausführung von Renovierungs-, Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten rund um Ausbau und Fassade. Weiterführende Informationen und qualifizierte Fachbetriebe sind auf der Internetseite für Bauherren unter www.mehr-als-rauputz.de zu finden.












