(openPR) Wirbelwind am Sambesi
Aufgeweckt, lebensfroh, keck – nur eines ist der junge, noch namenlose Streifengnu-Bulle mit Sicherheit nicht: schüchtern. Am 19. Mai wurde der kleine Wirbelwind geboren. Gerade erst ein paar Tage alt, schon ist er auf den dünnen, langen Beinen und zeigt keine Spur von Zurückhaltung, dafür umso mehr Spuren im Sand. Im gestreckten Galopp erkundet das Kalb die Außenanlage. Für Streifengnu-Jungtiere ist das ganz normal. Bereits kurz nach der Geburt ist der Nachwuchs sicher auf den dünnen Beinen und kann seiner Mutter folgen.
Von folgen kann hier allerdings keine Rede sein. Ständig unternimmt der Jungbulle Ausflüge auf eigene Faust. Wie ein Flummiball hüpft er über die Anlage und hält seine Mutter auf Trab. Die behält ihren Nachwuchs immer genau im Auge, auch wenn er zum zweiten, dritten, vierten oder fünften Mal auf Entdeckungstour geht.
Für Gnu-Kuh Iwona war es die erste Geburt und sie nimmt ihre neue Rolle als Mutter sehr ernst. „Sie kümmert sich wirklich vorbildlich um ihren Nachwuchs“, schwärmt Tierpflegerin Petra Karzauninkat. Nicht mal Iwonas beste Freundin Douchka darf dem kleinen Wirbelwind zu nahe kommen.
In den nächsten Wochen wird das Jungtier immer morgens auf der Außenanlage zu sehen sein. Für etwa ein bis zwei Stunden kann man dann versuchen den kleinen, flauschigen Flummi zu beobachten. Kleiner Tipp: Immer auf die Staubwolke achten, irgendwo dazwischen befindet sich der junge Bulle.
Die Streifengnus in Hannover:
Prinz (m, *30.06.2009),
Iwona (w, *02.10.2009),
Douchka (w, *18.10.2010) und
Baby (m, *19.05.2012)
Tipp: Tierpatenschaft
Die Streifengnus freuen sich über Unterstützung. Eine Tierpatenschaft für ein Streifengnu ist für 400 € zzgl. Mehrwertsteuer erhältlich. Die Patenschaft dauert mindestens ein Jahr. Der Zoo bedankt sich beim Tierpaten mit einer attraktiven Patenschaftsurkunde, einer Tageskarte für den Zoo und einem Jahres-Abo unseres Zoomagazins Jambo.
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