(openPR) 24.05.2012. Der heiß ersehnte Urlaub in den Pfingstferien naht. Viele Deutsche brechen bereits am nächsten Wochenende in die Urlaubsregionen der EU-Länder, z. B. Spanien, Italien, Frankreich, Polen etc., auf. Für die Fahrt mit dem Kfz gilt es einiges zu beachten. Neben Kfz-Papieren sollten Urlauber ihre Führerscheine bereithalten.
Leider kommt es häufig bei Verkehrskontrollen im europäischen Ausland vor, dass die alten grauen oder rosafarbenen Führerscheine beanstandet werden, warnt Jürgen Buck, Vorstand der Heilbronner Verbraucherorganisation GELD UND VERBRAUCHER e.V.
Viele ausländische Polizisten beanstanden zu Unrecht dieses Dokument und verhängen in manchen Fällen sogar Bußgelder. Nach der EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG haben sich die Mitgliedsstaaten jedoch dazu verpflichtet, die von ihnen ausgestellten Führerscheine gegenseitig anzuerkennen. Dazu zählt auch der graue oder rosafarbene Führerschein.
Autofahrern, die im europäischen Ausland unterwegs sind und noch nicht über einen scheckkartengroßen EU-Führerschein aus Plastik verfügen, wird empfohlen, den entsprechenden Textauszug der EU-Entscheidung in der jeweiligen Landessprache mitzunehmen und ihn bei auftretenden Schwierigkeiten bei der Führerscheinüberprüfung vorzuzeigen, rät Jürgen Buck weiter.
Einen Textauszug, der in mehreren Sprachen abgefasst ist, kann kostenlos bei der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. im Internet unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik „Gratis“ abgerufen werden.





