(openPR) Diese Frage zu klären ist wichtig, um einen – vielleicht neuen, vielleicht geänderten – Blick auf das Thema zu erhalten.
Zur Erklärung soll ein Perspektiven-Wechsel herangezogen werden: „Unternehmensnachfolge ist ein strategischer Baustein zur unternehmerischen Vermögensentwicklung und dient dem abgebenden Unternehmer zur Sicherung seiner Vermögensbasis.“
Die Entwicklung des Firmenvermögens verläuft den unternehmerischen und gesamt-wirtschaftlichen Zyklen angepasst und somit schwankend. Sofern der Unternehmer seinen privaten Vermögensaufbau an der unteren, durchschnittlichen Ertragslage der Firma orientiert, sollte ein linearer Vermögensaufbau im Privatbereich möglich sein. Mit Verkauf des Unternehmens erfolgt die Übertragung des (gesamten) Firmenvermögens in das Privatvermögen.
Insofern reiht sich die Unternehmensnachfolge in den ganz normalen unternehmerischen Weg ein: Gründung, Wachstum, unternehmerische Veränderung in ihrer ganzen Bandbreite von der Betriebsverlagerung über die Neueröffnung von Standorten bis hin zum kompletten Strategiewechsel, ggf. Krise und eben die Unternehmensnachfolge.
Unternehmensnachfolge ist demnach also etwas „ganz Normales“ und zwar schon zu einer Zeit, in der Sie als Unternehmer in voller fachlicher und persönlicher Blüte stehen. Und nicht erst dann, wenn Sie kurz vor der Rente stehen.
Wenn Sie das Unternehmen nicht gegründet oder übernommen haben, mit dem Ziel es zu einem späteren Zeitpunkt zu schließen (die Liquidation ist übrigens eine Unterform der Unternehmensnachfolge), dann sollten Sie deshalb von Beginn an langfristig-tragfähige Rahmenbedingungen für ein Mehr-Generationen-Unternehmen herstellen. Dazu gehören folgende Punkte:
? Schaffung einer geeignete Management-Struktur bzw. Regeln zur Herstellung der Management-Qualität definieren
? Sicherung des Vermögenserhalts in Familienhand
? Absicherung der Versorgungsbasis der Familie durch geeignete Vermögensstruktur
Ganz wesentlich ist die Regelung der Kommunikation innerhalb der Familie. Es muss eine tragfähige Familienkultur geschaffen und gepflegt werden:
? Wer weiß was? Wer erhält welche Infos?
? Wer wirkt bei welchen Entscheidungen mit?
? Wie werden Führungsrollen besetzt?
? Wer darf mit über die Vermögenswerte der Familie bestimmen?
Die Unternehmensnachfolge beruht damit auf 2 Strategien:
1. Der Unternehmensstrategie, die sich auf Dauer bestmöglich an den externen und internen Rahmenbedingungen des Marktes orientiert u n d
2. Der Familienstrategie, in die die Firma bestmöglich eingegliedert ist.
„Am Anfang schon das Ende im Sinn haben“ – getreu diesem Motto sollten Sie als Unternehmer an das Thema Nachfolge herangehen. Der beste Zeitpunkt, um damit zu beginnen, ist die Gründung des Unternehmens. Unter anderem deshalb arbeiten z.B. in unserem Berufsverband Die KMU-Berater (www.kmu-berater.de) die Fachgruppen Existenzgründung und Unternehmensnachfolge sehr eng zusammen. Dort können wir auch Kontakte zu spezialisierten Anwälten sowie Steuerberatern und -fachwirten vermitteln, die Sie fachlich begleiten. Wenn Sie Interesse daran haben, dann sprechen Sie mich bitte an.
http://www.cramer-mueller-partner.de/unternehmensnachfolge.html









