(openPR) Die KoKi -Stellen (Kooperation Frühe Hilfen) der Landkreise Weilheim-Schongau und Starnberg luden am Mittwoch, den 25. April 2012 Hebammen, Krankenschwestern und Schwangerenberatungsstellen zu einer Kooperationsveranstaltung ein. In der Aula der Landwirtschaftsschule Weilheim befassten sich die Teilnehmerinnen an diesem Nachmittag mit dem komplexen Thema der peripartalen psychischen Erkrankung. Die Zeit der Schwangerschaft und der Phase nach der Geburt bezeichnen MedizinerInnen als peripartale Zeit.
Die KoKi Fachkräfte Marie Spale, Charis Gulder-Schuckardt und Susanne Schneider haben Frau Dr. med. Schmölz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Familienhebamme Frau Dorle Heilbock für diesen Workshop gewinnen können.
Frau Dr. Schmölz aus Germering, die in der Selbsthilfeorganisation „Licht und Schatten“ en-gagiert ist, stellte unter anderem dar, dass eine vorbeugende Therapie während der Schwan-gerschaft helfen kann, damit depressive Verstimmungen nicht die Oberhand gewinnen. Betroffene Eltern brauchen sich nicht zu verstecken, sondern dürfen frühzeitig Unterstützung anfordern.
Als Beispiel für gelungene Vernetzung stellte Frau Heilbock einen möglichen Fallverlauf vor, unter Einbezug mehrerer Fachstellen zum Wohl der Familie und der positiven Entwicklung des Kindes.
In den anschließenden Workshops wurden Anlaufstellen für eine mögliche Vernetzung gesammelt und ein Modell für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit entworfen. Die engagierten TeilnehmerInnen entwickelten Ideen, wo Handlungskompetenzen der einzelnen Profes-sionen an Grenzen stoßen und wie ein Beratungsprozess dann weiterführend aussehen könnte.
Insgesamt wurde es sehr begrüßt, dass Frühe Hilfen auch ein Forum für ganz praktische Vernetzungsarbeit bieten und verschiedene Berufsgruppen vom gemeinsamen fachlichen Austausch nur profitieren können.
Auskünfte zu dieser Pressemitteilung erteilt Frau Marie Spale, Tel. 0881/681-1195.








