(openPR) Frankfurt, 21. Mai 2012: Eine internationale Marktstudie von Assurant Solutions, ein führender Anbieter von Spezialversicherungen und verwandten Versicherungsprodukten, hat ergeben, dass in China die Akzeptanz für das Bezahlen per Mobilfunkgerät, also die Nutzung des Geräts als mobile Geldbörse, stark zunimmt. Mehr als die Hälfte (52,14%) nutzt bereits entsprechende Dienste. Die Volksrepublik übertrifft diesbezüglich die Werte von Spanien, Deutschland, den USA und Argentinien zusammengerechnet beinahe um das Fünffache – dort lag die Akzeptanz insgesamt bei nur 12%.
Zu den Nutzern einer „Mobilen Geldbörse“ zählen diejenigen Befragten, die monatlich mindestens drei Mal entsprechende Transaktionen vorgenommen haben. Zu den Transaktionen zählen Online-Banking und Online-Einkäufe, das Bezahlen von Rechnungen über verschiedene technische Möglichkeiten sowie sogenannte Peer-to-peer-Transaktionen, also den direkten Bezahlvorgang zwischen zwei Partnern ohne zwischengeschaltete Mittler.
Die Ergebnisse sind Teil der jüngsten Verbraucherbefragung zu Trends im Mobilfunkbereich von Assurant Solutions. Die Marktstudie hat zahlreiche Unterschiede im Nutzungsverhalten in den fünf Ländern der Befragung offengelegt:
• Die größte Akzeptanz für mobile Transaktionen in Deutschland gibt es in der Zielgruppe der 25-34-Jährigen. Der typische Kunde ist männlich und in einem festen Beschäftigungsverhältnis, lebt in einer Partnerschaft, hat einen Laufzeitvertrag abgeschlossen und besitzt mehrere Mobilgeräte. In China ist der typische Kunde bei ansonsten identischen Parametern dagegen weiblich.
• Auch auf die einzelnen Transaktionen heruntergebrochen übertrifft die Akzeptanzrate des Bezahlens per Mobilfunkgerät in China die der anderen Befragungsländern.
• Die größten Unterschiede in der Akzeptanzrate ergeben sich im Bereich Peer-to-peer. Diese liegt in China mit 40% der Nutzer am höchsten und in Deutschland mit 14% am niedrigsten. Die Akzeptanzraten beim Kauf von Abonnements für Zeitungen und Magazine (China: 50%, Argentinien: 15%) und beim Aufladen von Gesprächs- und/oder Datenguthaben (China: 71%, USA: 17%) klaffen ebenfalls auseinander.
• Vergleichsweise populär ist das Aufladen von Gesprächs- und/oder Datenguthaben in Deutschland (15%), in Argentinien (17%) und insbesondere in China (47%). Diese Zahl steht in engem Zusammenhang mit der Zahl der Prepaid-Kunden in diesen Ländern.
• Die USA hinken selbst bei Basis-Anwendungen im Mobilfunkbereich wie Textnachrichten, dem Surfen im Internet sowie der Nutzung von Social-Media-Kanälen hinterher.
„Obwohl es überall eine gewisse Grundskepsis gegenüber der Mobilen Geldbörse gibt, hat unsere Befragung doch beträchtliche Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern der Welt aufgezeigt“, so Nino Treusch, Head of Mobile Business Development für Europa bei Assurant Solutions. „Länderübergreifend war festzustellen, dass der Sicherheitsaspekt sehr wichtig ist: Das Interesse von Kunden rund um den Globus stieg, wenn ihnen zumindest optional eine Absicherung dieser Transaktionen angeboten wurde.“ Unter den Nutzern der Mobilen Geldbörse stieg die Bereitschaft, mobile Transaktionen noch öfter zu nutzen, um 21%, wenn die Transaktion abgesichert oder garantiert wird. Unter den Kunden, die Mobile Wallet bislang noch nicht nutzen, wuchs die Zustimmung sogar um 36%.
„Wenn wir das Potenzial der mobilen Geldbörse erschließen wollen, wird sowohl die Absicherung der Geräte als auch die der Daten eine Schlüsselrolle einnehmen“, sagt Assurant Solutions-Experte Treusch. „Wir werden das Nutzerverhalten und die Wünsche der Nutzer weiter analysieren, um unsere Kunden über aktuelle Trends im Mobilfunkmarkt informieren zu können und um unsere Versicherungsprodukte noch weiter zu verbessern.“

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