(openPR) Deutsche nutzen unnötig teure Formen der Finanzierung
Griesheim, 16. Mai 2012 – Eine Million Deutsche würden ihre Renten- oder Lebensversicherung kündigen, um einen kurzfristigen, vierstelligen Geldbedarf abzudecken. Dies ergab eine im Auftrag von LifeFinance durchgeführte GfK-Studie. Mit der Kündigung geht nicht nur die wichtige Altersvorsorge verloren, sondern auch bares Geld. Denn der Erlös, den der Versicherte durch die Kündigung erhält, liegt deutlich unterhalb des Erlöses durch den Verkauf der Versicherung. „Der Verkauf bietet sich dann an, wenn man eine alternative Altersvorsorge besitzt und somit die Lebens- oder Rentenversicherung nicht mehr benötigt wird.“, erklärt Ulf Spielmann, Geschäftsführer von LifeFinance. „Grundsätzlich gilt aber, die wichtige Altersvorsorge zu schützen und von Verkauf oder Kündigung Abstand zu nehmen.“
Die bessere Alternative zu Kündigung und Verkauf stellt die Beleihung dar. Denn auch der Verkauf ist in den meisten Fällen mit Verlusten verbunden. Bei der Beleihung bleibt der Versicherungsschutz während der gesamten Zeit bestehen. „Während einer Beleihung behält der Versicherte seine Altersvorsorge und den Todesfallschutz“, erklärt Spielmann. „Der Kreditnehmer kann das Geld sehr flexibel in Bezug auf seine eigene finanzielle Situation zurückzahlen und spart durch die geringen Zinsen Geld.“ In vielen Fällen ist die Beleihung einer Police günstiger als die Aufnahme eines Bankkredits. Gemeinsam mit der Volksbank Weschnitztal bietet LifeFinance Policendarlehen im Moment ab 4,10 Prozent Effektivzins pro Jahr an. Die GfK-Studie ergab, dass acht Prozent der Befragten diese Option zur Liquiditätsdeckung nutzen würden.
Weitere Ergebnisse der GfK-Studie
Die GfK-Studie zeigte insgesamt, dass rund zwölf Prozent aller Deutschen ihre Lebens- oder Rentenversicherung zur Deckung eines kurzfristigen Geldbedarfs antasten würden. Mit 66 Prozent ist der Bankkredit das beliebteste Mittel. Die Möglichkeit, einen Wertgegenstand zu verkaufen nehmen knapp 13 Prozent in Anspruch. Nur neun Prozent überlegen, auf eine feste Kapitalanlage zurückzugreifen und zum Beispiel eine Immobilie oder Aktien zu verkaufen.
Die Studie ergab außerdem, dass mit 26 Prozent überdurchschnittlich viele Bewohner in Mecklenburg-Vorpommern auf Lebens- und Rentenversicherungen zurückgreifen würden. Die Bewohner von Hamburg und Brandenburg hingegen sind diejenigen, die am seltensten ihre Altersvorsorge antasten. In Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wird der Bankkredit bevorzugt, der besonders bei den 20- bis 39-Jährigen beliebt ist. Fast 70 Prozent von ihnen würden auf einen Bankkredit zurückgreifen.









