openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Häufig noch keine klare Client-Strategie für mobile Arbeitsplätze

16.05.201211:50 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Leichlingen, 16. Mai 2012) In den Unternehmen werden Endgeräte-unabhängige Arbeitsplätze zwar immer notwendiger, dennoch haben die Verantwortlichen mehrheitlich noch keine genauen Vorstellungen, wie sie diesen Anforderungen gerecht werden sollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichserhebung des Beratungshauses Centracon AG zwischen dem aktuellen Status und der Situation von vor sechs Jahren.



Danach sehen gegenwärtig sieben von zehn der Befragten einen deutlich wachsenden Bedarf an flexiblen Arbeitsplätzen, um beispielsweise eine höhere Mobilität der Mitarbeiter zu schaffen oder ihre Organisationsbedingungen zu vereinfachen. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung gegenüber den 59 Prozent in 2006. Ein weiteres Fünftel erwartet in dieser Hinsicht eine moderate Entwicklung. Dagegen erkennt nur ein geringer Anteil von 8 Prozent keine oder lediglich geringe Erfordernisse, die klassischen Arbeitsplatzkonzepte zu verändern.

Trotz der deutlichen Tendenz, flexiblere Arbeitsplatzmodelle zu entwickeln, scheint vielen der Weg dorthin noch unklar. Erst 43 Prozent der Unternehmen sind mögliche Lösungsansätze im Detail bekannt. Alle anderen haben dazu entweder nur allgemeine Kenntnisse (39 Prozent) oder fühlen sich noch völlig unzureichend darüber informiert. Dabei hat die Realisierung mobiler und Geräte-unabhängiger Arbeitsplätze für drei Viertel der Unternehmen eine hohe bis mittlere Priorität. 37 Prozent davon sehen sogar eine dringende Notwendigkeit, entsprechende Konzepte umzusetzen.

„Die IT-gestützten Arbeitsplätze der Zukunft weisen zweifellos vielfältige Anforderungen auf, denen die klassischen Desktops nicht mehr gewachsen sind“, urteilt Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards. „Aber trotzdem darf ein vornehmlich technologischer Blick nicht zum Kern der konzeptionellen Gestaltung werden“, warnt er und nennt als Beispiel den Hype um das iPad: „Selbstverständlich müssen die neuen Desktop-Strategien den gestiegenen Ansprüchen an eine mobile Nutzung gerecht werden. Aber der bloße Einsatz beispielsweise von Tablet-PCs, um gewisse mobile Anforderungen zu realisieren, macht allein noch längst kein zukunftsfähiges Konzept aus“, verweist er auf zu eng fokussierte Ansätze.

Aus seiner Sicht muss das Thema sowohl aus Gründen des Business-Nutzens als auch mit Blick auf die Investitionssicherheit deutlich breiter gedacht werden, indem die Gesamtheit der für moderne Desktop-Architekturen relevanten Verfahren und Technologien einbezogen wird. Dazu zählt er einerseits die Virtualisierung und Zentralisierung sowie die Prozessautomation und Liberalisierung der Endgeräte. Andererseits gehören für ihn die flexible Bereitstellung hochqualitativer Dienste im Self-Service und die standort- und geräteunabhängige Nutzung der Clients dazu. „Früher musste für die Eingliederung von Standorten bzw. Filialen oder Call Centern zunächst die technische Infrastruktur geschaffen werden, während mit dem entsprechenden Konzept die technischen Voraussetzungen heute quasi minutenschnell hergestellt werden kann“, verweist Gerhards auf die für das Business ganz neuen Nutzenoptionen.

Aber genau die Breite der Gestaltungskomponenten wird nach Einschätzung des Centracon-Geschäftsführers häufig nur als ein Set relativ unabhängiger Themen verstanden. „Dies führt in den Unternehmen häufig zu dem Effekt, dass man sich auf den Einsatz bestimmter und trendorientierter Technologien zurückzieht“, problematisiert er. Als Folge würden detailorientierte Lösungen implementiert, die zwangsläufig auch nur in Einzelaspekten Verbesserungen erzeugen, aber die eigentliche Desktop-Architektur nicht auf den veränderten Bedarf der Business-Organisation zuschneiden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 633162
 795

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Häufig noch keine klare Client-Strategie für mobile Arbeitsplätze“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Centracon AG

Vorsicht vor falschen Ansätzen bei Digital Workplace-Projekten
Vorsicht vor falschen Ansätzen bei Digital Workplace-Projekten
Centracon: Häufig technikdominierte statt benutzerfokussierte Realisierungskonzepte (Leichlingen, 10.08.2016) Die Realisierung von Digital Workplace-Projekten wird zwar zunehmend zu einem Trendthema, doch nach den Beobachtungen der Centracon AG leiden viele Projekte unter einer unzureichenden Nutzerorientierung. Ursachen bei der Konzeption sind vor allem eine zu geringe Kenntnis über die eigenen Anwender und eine ausschließlich technikfokussierte Konzeption. Damit werden nach den Erkenntnissen des Beratungshauses ähnliche Fehler gemacht, w…
Update auf Windows 10 gleichzeitig für zusätzliche Innovationen nutzen
Update auf Windows 10 gleichzeitig für zusätzliche Innovationen nutzen
Centracon: Innovationsprojekte im Bereich des Digital Workplace stützen die Digitalisierung in den Unternehmen (Leichlingen, 26.07.2016) Für Windows 10 steht ab Anfang August das lang ersehnte Anniversary-Update zur Verfügung. Viele Unternehmen werden damit in naher Zukunft verstärkt von Windows 7 auf das neue Betriebssystem umstellen. Sie sollten nach Meinung der Unternehmensberatung Centracon jedoch nicht einfach das Update durchführen, sondern auch gleichzeitig ihre Digital-Workplace Strategien überprüfen und weitere Technologien berücksi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Multimedia, Multiprotokoll, Multi-User: IGEL-News auf der CeBIT 2012Bild: Multimedia, Multiprotokoll, Multi-User: IGEL-News auf der CeBIT 2012
Multimedia, Multiprotokoll, Multi-User: IGEL-News auf der CeBIT 2012
… Verfügbarkeit integriert IGEL weitere Standards. Multidisplay-Lösung mit Standardgeräten: bis zu acht Monitore je Arbeitsplatz Die neue Multidisplay-Lösung von IGEL macht Thin Client-Arbeitsplätze fit für den Mehrbildschirmbetrieb. Durch den Zusammenschluss mehrerer Standardgeräte zu einer virtuellen Einheit lassen sich Arbeitsplätze mit bis zu acht …
Der IT-Arbeitsplatz als Service aus der Steckdose
Der IT-Arbeitsplatz als Service aus der Steckdose
Leverkusen, 04.10.2007 - Das Beratungsunternehmen Centracon hat eine umfassende Strategie zur Bereitstellung standardisierter und mobil nutzbarer IT-Arbeitsplätze mit geringer Infrastrukturabhängigkeit entwickelt. Es zielt auf eine Smart Client-Architektur ab, bei der die klassischen Methoden für das Desktop- und Softwaremanagement um innovative Lösungen …
VDI und Cloud Computing: IGEL stellt realen Kundennutzen vor den Hype
VDI und Cloud Computing: IGEL stellt realen Kundennutzen vor den Hype
… „In aktuellen VDI-Projekten gelten unsere Thin Clients als ROI-Garant“, erklärt IGEL-Geschäftsführer Heiko Gloge. „Die erzielten Einsparungen gegenüber wartungs- und supportintensiven PC-Arbeitsplätzen von bis zu 70 Prozent gleichen häufig erst die höheren Investitions- und Lizenzkosten aus, die im Rechenzentrum anfallen können.“ Endgerätestandard für …
Sieben Nutzendimensionen der flexiblen, mobil nutzbaren IT-Arbeitsplätze
Sieben Nutzendimensionen der flexiblen, mobil nutzbaren IT-Arbeitsplätze
… Praxis allerdings häufig noch nicht ausreichend bekannt. Centracon hat deshalb die unternehmensstrategisch relevanten Dimensionen flexibler und mobil nutzbarer IT-Arbeitsplätze analysiert: 1. Unternehmenskultur: Über technisch moderne und flexible Arbeitsplätze positionieren sich Unternehmen als moderne Arbeitgeber, zumal den Usern individuelle Wünsche …
Bild: 10ZiG bringt neue 7300q-Thin-Client-Serie auf den MarktBild: 10ZiG bringt neue 7300q-Thin-Client-Serie auf den Markt
10ZiG bringt neue 7300q-Thin-Client-Serie auf den Markt
… und Zero-Client-Generation bietet hohe Performance, Dual-HDMI, optionale Stromversorgung über Power over Ethernet (PoE) und optimierte Verwaltung für VDI-, DaaS- und Cloud-ArbeitsplätzePhoenix, 13. November 2025. Die ab sofort verfügbare 7300q-Produktlinie ist das jüngste Mitglied im modernen Hardware-Portfolio von 10ZiG Technology. Als führender Anbieter …
CeBIT 2015: IT.Niedersachsen präsentiert Lizenzmanagement mit „Miss Marple“
CeBIT 2015: IT.Niedersachsen präsentiert Lizenzmanagement mit „Miss Marple“
… Lizenzmanagement ein wichtiges Thema. Im Bundesland Niedersachsen führt IT.Niedersachsen, der zentrale IT-Dienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung, aktuell die Modernisierung von PC-Arbeitsplätzen in der Landesverwaltung durch. Dazu zählt auch die Implementierung eines modernen Vertrags- und Lizenzmanagements. Auf der CeBIT 2015 präsentiert …
Zu starker Fokus auf Techniktrends bei Desktop-Konzepten führt ins Abseits
Zu starker Fokus auf Techniktrends bei Desktop-Konzepten führt ins Abseits
(Leichlingen, 4. August 2011) Die Unternehmensberatung Centracon hat festgestellt, dass neue Konzepte für IT-Arbeitsplätze häufig unter einer zu engen Fokussierung auf trendorientierte Technologien leiden. Dies geht nach den Beobachtungen der Consultants zulasten ganzheitlicher Arbeitsplatzlösungen. „Die IT-gestützten Arbeitsplätze der Zukunft weisen …
Wie die zukünftigen IT-Arbeitsplätze aussehen
Wie die zukünftigen IT-Arbeitsplätze aussehen
(Leverkusen, 20.09.2010) Unter den CIOs und IT-Verantwortlichen steht außer Frage, dass die IT-Arbeitsplätze der Zukunft ein ganz neues Gesicht haben werden. Dies ermittelte kürzlich eine Studie des Beratungshauses Centracon. Im Vergleich zu heute werden sie sich vor allem durch einen ortsunabhängigen Zugriff auf Anwendungen und Daten, modulare Services …
Whitepaper von Centracon zum Security-Design für den Digital Workplace
Whitepaper von Centracon zum Security-Design für den Digital Workplace
… auf die Unternehmensnetze erfolgen häufig über den klassischen Windows-Arbeitsplatz Das Beratungshaus Centracon hat ein umfassendes Whitepaper zur Sicherheitsoptimierung der digitalen Arbeitsplätze herausgegeben. Die kostenfreie Praxishilfe „Security-Design für den Digital Workplace“ analysiert einerseits die typischen internen wie externen Risiken von …
Toshiba Mobile Zero Client für mehr Sicherheit und besseres Mobile Device Management in Unternehmen
Toshiba Mobile Zero Client für mehr Sicherheit und besseres Mobile Device Management in Unternehmen
… zugreifen und produktiv arbeiten können. Durch das zunehmende mobile Arbeiten sparen Unternehmen langfristig erheblich Kosten ein: Der Bedarf an Büroflächen für feste Arbeitsplätze wird reduziert, und damit sinken auch der Energieverbrauch und die Kosten für den Erwerb und die Wartung entsprechender Ausstattung. Zusätzliche Sicherheitsvorteile Der Toshiba …
Sie lesen gerade: Häufig noch keine klare Client-Strategie für mobile Arbeitsplätze