(openPR) amburg, 15. Mai 2012 --- Der auf die Luftfahrtbranche spezialisierte Risiko- und Versicherungsberater BDJ Ver-sicherungsmakler und Losch Airport Equipment veranstalteten am 7. Mai 2012 auf dem Stuttgarter Flughafen einen Risikomanagement-Workshop zur Reduzierung von Schäden bei der Bodenabfertigung von Flugzeugen. Teilnehmer von Airlines, Flughä-fen, der Berufsgenossenschaft Verkehr und diversen Luftfahrtversicherern sowie Lieferanten von Equipment für Bodenverkehrsbetriebe beschäftigten sich mit speziellen technischen Lösungen, mit denen sich Unfälle und Schadenersatzansprüche weitgehend vermeiden lassen.
Bodenverkehrsbetriebe verursachen jährlich durchschnittlich über 3,09 Milliarden Euro Schäden an Luftfahrzeugen. Auslöser sind hauptsächlich Vorgänge beim Betanken, beim Be- und Entladen, beim Parken und beim Waschen. Regelmäßig machen Airlines deshalb Schäden an Triebwerken, an Türen, an Laderaumöffnungen und an der Außenhülle und vor allem die daraus resultierenden Vermögensfolgeschäden geltend.
BDJ Versicherungsmakler unterstützt seine Bodenabfertigungs-Kunden bei der Abwicklung dieser Schadenfälle. Die hohen Schadenleistungen der Versicherer führen allerdings auch dazu, dass Versicherer Bodenverkehrsbetriebe mit höheren Versicherungsprämien belasten. Abhilfe schafft hier nur ein konsequentes Risikomanagement. Die dafür von Losch Airport Equipment entwickelten Systeme stellen einfache, technisch-effiziente und kostengünstige Lösungen dar, die geeignet sind, viele der genannten Schäden zu verhindern. Vorgestellt wurden
- ein mechanischer Parkstopper, um sich verselbstständigende Gepäckwagen wirkungsvoll zum Stehen zu bringen
- eine Haltekette, um das unbeabsichtigte Abkoppeln der Gepäckwagen vom Schlepper zu verhindern
- ein mehrdimensionaler Abstandswarner für Förderbandwagen
- eine Rückfahr-Sensortechnik für Fäka- und Frischwasserfahrzeuge und schließlich
- ein Höhen- und Türüberwacher für Passagiertreppen
Die technischen Details konnten an Serien- und Prototypen besichtigt werden. Max Losch und Robert von Bennigsen, Geschäftsführender Gesellschafter von BDJ, führten die Teilnehmer durch den Tag und auf das Vorfeld. Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den schadenverhindernden Lösungen. Die Berufsgenossenschaft und die Versicherer haben weitere Schritte vereinbart, um die Lösungen zu prüfen und deren Einsatz bei künftigen Be triebsbesichtigungen und Risikoanalysen zu bewerten. Angesichts der hohen Summen, die im Schadenfall geltend gemacht werden, und der hohen Selbstbehalte, die Versicherungskunden bereits tragen müssen, erscheint die Investition in derartige preiswerte technische Lösungen betriebswirtschaftlich äußerst sinnvoll.












