(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im April entwickelten sich die Rohöl-Notierungen recht unterschiedlich. Während US-Leichtöl (WTI) relativ konstant um die Marke von 105 US-Dollar je Barrel pendelte, verlor das für den deutschen Markt relevante Nordseeöl (Brent) gut 6 Dollar und sank auf unter 120 Dollar. Ursächlich hierfür sind hoffnungsvolle Konjunkturaussichten in den Staaten, während in Europa die Wirtschaftskrise weitere Kreise zieht und so der (vermutete) Rohöl-Bedarf für die Zukunft von den Anlegern skeptisch beurteilt wird. Über den Monat gesehen verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar rund 1 Euro-Cent. Das verhinderte noch höhere Abschläge für Mineralölprodukte in Deutschland.
Heizöl um 1,4 Prozent günstiger
Im April wurden bundesdurchschnittlich für die 3.000-Liter-Partie Heizöl EL (schwefelarm) 2.779,61 Euro gezahlt, das waren 40,98 Euro oder 1,4 Prozent weniger als im März. Das ist der zweite Monat in Folge mit Preissenkungen, die von Dezember letzten Jahres bis März ungebrochen stiegen. Für den Monat Mai ist nach den bisherigen Aussichten mit weiteren Abschlägen zu rechnen. Sollte sich der Rohölpreis weiter verringern könnte dies eine längerfristige Tendenz sein. Heizöl EL schwefelarm (Schwefelanteil 50 ppm) hat sich mit einem Marktanteil von knapp 90 Prozent im Endverbrauchergeschäft durchgesetzt. Ein Preisunterschied zur bisherigen Heizölqualität, mit einen Schwefelanteil von 1000 ppm, ist seit knapp einem Jahr nicht mehr festzustellen.
Erdgas bleibt weiterhin stabil
Erdgas behält auch im April seine stabile Tendenz bei. Ob dies so bleibt, ist abzuwarten. Derzeit streitet das Kartellamt mit Versorgern über die Diskriminierung von wechselwilligen Gaskunden. Ob das zu einer Preissenkung führt, kann jedoch bezweifelt werden. In Europa bewegen sich die Einkaufspreise selbst an den Spotmärkten nach den täglichen Preisen der Leipziger Energiebörse EEX in einem Band zwischen 23 und 26 Euro/MWh. Ein Ausbrauch daraus ist derzeit nicht abzusehen, da die europäischen Gaskunden auf die bestehende Infrastruktur angewiesen sind. Deren Ausbau ist jedoch deutlich entscheidender für die Preisgestaltung als der Einkaufspreis des Erdgases an sich. Die 3.000 Liter Heizöl EL entsprechende Energiemenge Erdgas kostete in Deutschland im April 2.266,08 Euro gegenüber 2.263,21 Euro im Vormonat, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer.
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