(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im November zeigten die Rohölnotierungen eine äußerst unterschiedliche Entwicklung. Nordseeöl (Brent) landete am Monatsende bei 109 US-Dollar je Barrel – so viel, wie es am 1.11. kostete. Zwischenzeitliche Steigerungen um 5 Dollar nach oben waren somit komplett eliminiert. US-Leichtöl (WTI) hingegen legte um gut 8 Dollar zu und erreichte zum Monatsende die 100-Dollar Marke. Grund für die amerikanische Teuerung war die Knappheit bei den einheimischen Reserven. Die fielen unter den langjährigen Mittelwert, weil Raffinerien dort derzeit aufgrund des Ölpreises heimische Reserven anzapfen, um so teure Importe zu umgehen.
In Europa hingegen schlägt nach wie vor die Finanzkrise Anlegern auf den Magen, deswegen die Ausgeglichenheit der Notierungen. Dieser Fakt macht während des betrachteten Zeitraumes auch dem Euro zu schaffen. Der verlor deutlich gegenüber dem US-Dollar. Vor allem dieser Fakt machte Heizöl über den Monat gesehen so teuer wie noch nie in diesem Jahr. Preistreibend wirkte auch die fortschreitende „Dieselisierung“ des Straßenverkehrs, weswegen Gasöl, das Vorprodukt für Heizöl immer begehrter wird. Zudem kam es zu zusätzlichen Teuerungen im Westen und Südwesten Deutschlands aufgrund des Rhein-Niedrigwassers.
Heizöl deutlich teurer
Die über den gesamten November anhaltende Euro-Schwäche prägte den deutschen Heizölpreis. 2.711,68 Euro waren im November für die 100-Liter-Partie HEL gegenüber 2.633,86 Euro im Oktober (für eine Gesamtabnahmemenge von 3.000 Litern HEL). Die Preise stiegen damit um 2,9 Prozent. Ein Preisunterschied zu Heizöl schwefelarm ist wie in
Erdgas kaum erhöht
Die Erdgaspreise hielten sich im November weitgehend stabil. Bei einem Verbrauch von 33.540 Kilowattstunden kostete Erdgas 2.239,99 Euro gegenüber 2.235,38 Euro im Vormonat, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer. Die Preise beziehen sich auf eine Gasmenge von 33.540 kWh, die einem Energieäquivalent von 3.000 Litern HEL, bezogen auf den Brennwert, entspricht. Sie enthalten den Arbeits- und Grundpreis. Falls der Grundpreis nach Leistung berechnet wird, wurde eine Leistung von 13 kW angenommen. Für Dezember und Januar haben laut Verbraucherportal Check24 weitere 67 Versorger Preiserhöhungen angekündigt.
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http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11241&title=Energiemarkttrend+November&start=0















