(openPR) Komplexe elektronische Technik mit einfachster, intuitiver Bedienung kann Senioren künftig immer häufiger ein selbständiges Leben ermöglichen - relativ komfortabel und sicher. An verschiedensten Varianten für entsprechend "intelligentes Wohnen" arbeiten im deutschsprachigen Raum gegenwärtig mehr als 100 Expertengruppen. Ein hoher Grad an Usability wird bereits erreicht - und stößt auf eine überraschend hohe Technologieakzeptanz bei den Senioren, berichten Gerhild Feuerstein, Walter Ritter und Kollegen (Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn/Österreich). In ihrem Band "Intelligent Wohnen" stellen sie 20 aktuelle Beispiele vor.
Mangel- und Fehlernährung zählen zu den folgenschweren Problemen Älterer. Darauf zielt "Diafit" ab: "Zentrale Komponente in der "Intelligenten Küche für SeniorInnen" ist eine innovative IT-gestützte Schnittstelle zur intuitiven Eingabe, welche Nahrungsmittel beim Kochen in welchen Mengen verwendet werden.
Im Hintergrund protokolliert und analysiert eine diätetische Software die Nährwerte in Bezug auf individuelle tägliche Ernährungsanforderungen und entwirft geeignete Empfehlungen zur sinnvollen Korrektur. Das multisensorale Eingabesystem ermöglicht eine benutzerfreundliche Lebensmitteleingabe mit bildgestützter Objektdetektion und Barcodeerkennung, Mengenangaben werden durch eine synchronisierte digitale Waage ermittelt. Ein Großbildschirm visualisiert einen digitalen Avatar zur individuellen Kommunikation mit Sprachausgabe und Dialogfunktion und ermöglicht insgesamt die Interaktion mit Touchscreen-Funktionalität...", berichten Walter Scheitz und Kollegen (Fachhochschule Johanneum, Graz/Österreich).
Professor Dr. Guido Kempter und Mitarbeiter (Fachhochschule Vorarlberg) berichten über ein System, das den häufigen Schlafproblemen Älterer entgegenwirkt. Es soll zunächst durch die automatische Erstellung eines Schlafprotokolls die Schlafqualität ermitteln. Dies geschieht durch den experimentellen Einsatz von Raumsensoren. Präventiv - aber durchaus auch in Form einer Behandlung - wird die Schlafqualität von einem Lichtregelungssystem beeinflusst, das mit natürlichem Rot- und Blaulichtanteil den individuellen zirkadianen Rhythmus verstärkt.
Gerhild Feuerstein, Walter Ritter (Hrsg.): Intelligent wohnen. Pabst, Lengerich/Berlin/Wien, 188 Seiten, ISBN 978-3-89967-717-1













