(openPR) Graz als Nabel der weltweiten Pharmaforschung – eine Utopie? Vielleicht. Aber große Schritte in diese Richtung macht die steirische Landeshauptstadt mithilfe der Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE). Der neueste Coup des RCPE: ein texanisches Pharmaunternehmen lässt das Kompetenzzentrum an einem Millionen-Projekt forschen.
Das RCPE ist ein Kompetenzzentrum im Bereich der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung mit einem ambitionierten Ziel: Österreich und vor allem die Steiermark zu DER europäischen Region für pharmazeutische Prozess- und Produktentwicklung zu machen. Gemeinsam mit den Partnern aus dem Humantechnology.Styria Cluster ist man bereits auf einem sehr guten Weg. 9 der 10 weltweit größten Pharmaunternehmen auf der einen Seite und zahlreiche regionale und nationale Klein- bzw. Mittelunternehmen auf der anderen Seite bilden das ausgewogene Partnerportfolio des RCPE.
Internationale Unternehmen vertrauen Grazer Kompetenzzentrum
Dadurch und durch innovative Forschungsprojekte werden immer neue Unternehmen aus der ganzen Welt auf das RCPE aufmerksam. So auch Evestra, ein Pharmaunternehmen aus dem weit entfernten US-Bundesstaat Texas, das sich auf „Female Health Products“ spezialisiert hat. Evestra ist daran interessiert, innovative Herstellungsprozesse für seine Produkte entwickeln und diese auch praktisch erproben zu lassen. Doch anstatt diese Entwicklungen in den USA an einem der beiden weltweit einzigen vergleichbaren Forschungseinrichtungen (Rutgers University und MIT) in Auftrag zu geben, entschied man sich für das RCPE. „Dieses Vertrauen in unsere Forschungsleistung ist für uns der Beweis für die gute internationale Reputation des RCPE.“, freut sich der wissenschaftliche Geschäftsführer des RCPE, Univ.-Prof. Dr. Johannes Khinast.
Warum man sich gegen die etablierten und für ein noch sehr junges Forschungszentrum entschieden hat, erklärt Dr. Klaus Nickisch, CSO und Executive Vice President von Evestra. „Für unseren Erfolg ist eine hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Forschungspartnern essentiell. Und das RCPE bietet wissenschaftlich exzellente For-schung nahe an der Industrie. Für uns sind neben der technischen Einrichtung am State-of-the-Art, der Kompetenz und dem Know-How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber vor allem die interpersonellen Beziehungen ausschlaggebend. Es macht richtig Spaß, mit dem RCPE zusammen zu arbeiten.“
Steirische Wirtschaft wird gestärkt
Das gegenständliche Projekt bringt nicht nur dem RCPE etwas. Es werden dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen. Außerdem ist es ein erster Schritt, dem weitere folgen könnten. So ist das texanische Unternehmen einer weiteren Zusammenarbeit gegenüber nicht abgeneigt. Und eventuell werden in Zukunft weitere Forschungsprojekte nach Graz ausgelagert, was die Wirtschaft der gesamten Region stärken könnte.
Dass das RCPE bereits jetzt stark zur Wertschöpfung in der Steiermark beiträgt, zeigt sich in den wirtschaftlichen Daten. Neben den rund 100 Arbeitsplätzen brachte das Unternehmen in den vergangenen Jahren auch Investitionen und Aufträge in Millionenhöhe ins Land. Alleine das Projekt in Kooperation mit dem texanischen Unternehmen beläuft sich auf ca. eine Million Euro. „Durch unsere Wertschöpfung profitiert nicht nur der Standort Graz, sondern auch unsere Partnerunternehmen in der gesamten Steiermark. Ohne die tatkräftige Unterstützung des Landes Steiermark und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft wäre es jedoch kaum möglich, auf so hohem Niveau zu forschen. Und das wissen auch unsere Partnerunternehmen zu schätzen.“, freut sich der Geschäftsführer des RCPE, Dr. Thomas Klein, über die Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand.













