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Stefan-Morsch-Stiftung bietet Leukämiekranken Hilfe – in jeder Frage

08.05.201217:40 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) In Deutschland erkranken jährlich etwa 600 Kinder an Leukämie – eine erschreckende Zahl. Tröstlich kann da nur die Statistik wirken, dass die Heilungschancen von Kindern erheblich höher sind als die von Erwachsenen. Bei einigen Leukämie-Arten liegen sie bei 75 Prozent. Aber das sind Zahlen, die das Einzelschicksal ausblenden. Die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld hat sich deshalb vor mehr als 25 Jahren nicht nur zur Aufgabe gemacht, eine Stammzellspender-Datei aufzubauen. Sie berät und begleitet Patienten und ihre Angehörigen vor und nach der Therapie - in jeder Frage.

Ein Beispiel dafür ist der saarländische Fußballer Carsten Trapp: Der 23 Jährige ist Mittelfeldspieler des SV Elversberg als vor wenigen Monaten sein Leben aus den Fugen geriet. Er hatte Leukämie. In Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Fußballverband wurden mehrere „Typisierungsaktionen“ gemacht, und neue Stammzellspender geworben. Parallel dazu ließ er sich von der Stiftung beraten: „Durch die Gespräche mit Emil Morsch schon vor der Stammzell-Transplantation wusste ich, was auf mich zu kommt.“

Jetzt gut 100 Tage nach Chemotherapie und Stammzelltransplantation ist der Spieler der SV Elversberg wieder auf dem Weg zurück ins Leben. Von seiner Transplantationsklinik bekam er exakte Anweisungen, worauf er bei seiner Ernährung achten muss. Nach einer Stammzelltransplantation dauert es mindestens ein Jahr bis das eigene Abwehrsystem wieder völlig hergestellt ist. In dieser Zeit sind die Patienten anfälliger für Infektionen als andere Menschen. „Und eine Infektion stellt ein tödliches Risiko dar“, so Emil Morsch, der schon viele Patienten den Ratschlag gegeben hat: „Beugen Sie Infekten vor“. Ganz konkret hieß das im Fall von Carsten Trapp: keinen Kontakt mit Tieren, Pflanzen und Pflanzenerde, meiden Sie größere Menschenansammlungen. Deshalb nahm Emil Morsch die neue Wohnung des frisch transplantierten Fußballers genau unter die Lupe: Keine Teppiche, keine Gardinen und neue Duschköpfe. „Dort können sich überall Erreger ansammeln. Auch muss die Wohnung frei von Schimmelpilzen sein“, sagt Emil Morsch. Aus Erfahrung weiß er, welche Komplikationen bei der Therapie von Blutkrebs auftreten können, aber auch welche finanziellen und psychischen Folgen die Patienten und deren Angehörige belasten. „Deshalb sind wir als einzige Stammzellspender-Datei auch für die Patienten da.“

Video:
Die Stefan-Morsch-Stiftung stellt sich vor

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