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Ein Mann, der Lebensretter macht: Dieter Engbersen

25.10.201210:55 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ein Mann, der Lebensretter macht: Dieter Engbersen
Dieter Engbersen hat schon viele Typisierungsaktionen für die Stefan-Morsch-Stiftung organisiert.
Dieter Engbersen hat schon viele Typisierungsaktionen für die Stefan-Morsch-Stiftung organisiert.

(openPR) Dieter Engbersen kennt man in und um Coesfeld: Der 56 Jährige ist ein Organisationstalent, einer der anpackt, einer der Ideen hat, einer auf den man sich verlassen kann, wenn man Hilfe braucht. Seit 13 Jahren engagiert sich der Mann für die Stefan-Morsch-Stiftung. Nahezu 10 000 Menschen hat er dazu animiert, sich als Stammzellspender in der ältesten Datei Deutschlands registrieren zu lassen. Einige Hundert dieser Menschen sind inzwischen zu Lebensrettern geworden, weil sie für einen Leukämiekranken gespendet haben. „Die Hilfe für Leukämiekranke hat Dieter Engbersen viel zu verdanken“, sagt Emil Morsch, Gründer der Stiftung.


Alles begann mit einem Zeitungsbericht: In der Uniklinik Münster lagen zwei leukämiekranke Kinder, die dringend eine Stammzelltransplantation brauchten. Leukämie ist eine bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen, die ihren Ausgang im Knochenmark nimmt, wo sämtliche Blutzellen des Menschen gebildet werden. Je nach Leukämieart variieren die Heilungsaussichten. Oft reicht die Behandlung mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung nicht aus. Dann kann nur die Übertragung gesunder Blutstammzellen das Leben des Patienten retten. „In dem Bericht hieß es, dass für ein Kind ein Spender gefunden wurde, für das andere nicht“, erzählt Engbersen. Er ist Vater. Der Gedanke als Eltern in eine solche Situation zu kommen … Für Engbersen gibt es nur eine Lösung, es müssen mehr Spender zur Verfügung stehen. Denn mit jedem neugewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen das Leben gerettet werden kann.
Dieter Engbersen trifft auf die Stefan-Morsch-Stiftung und sagt sich: „Die Datei muss größer werden.“ Ein Anliegen, das Emil Morsch, Gründer der bundesweit agierenden Stiftung, seit mehr als 25 Jahren verfolgt. Sein Sohn war der erste Europäer, der - damals noch in Seattle (USA) - Knochenmark eines nicht verwandten Spenders erhielt. Eine Behandlung, die 1984 noch in den Kinderschuhen steckte - mittlerweile aber jährlich Tausenden von Menschen weltweit das Leben rettet. Die Stefan-Morsch-Stiftung, die erste Spenderdatei in Deutschland, hat auf dem Weg dahin Pionierarbeit geleistet und an dem heute bestehenden internationalen Netzwerk von Dateien und Transplantationskliniken entscheidend mitgestrickt.
Auch Dieter Engbersen, der in den vergangenen 13 Jahren fast 30 Typisierungsaktionen in und um Coesfeld herum organisierte, hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass viele Kranke die Chance auf Heilung bekommen haben. Fast 200 Menschen aus dem Umkreis von Coesfeld hat die Stefan-Morsch-Stiftung am 3. November ins Brauhaus eingeladen, weil sie einem Patienten durch ihre Stammzellspende eine Transplantation ermöglicht haben. Das bedeutet: 200 Leukämiepatienten haben eine Chance bekommen, den Blutkrebs zu besiegen. So wird Engbersen an diesem Tag in Coesfeld auch viele Menschen wiedertreffen, die durch ihn zu Lebensrettern wurden.
Der Lagerleiter der Firma BTR Abfüll- und Handelsgesellschaft in Gescher hat sich im wahrsten Sinne des Wortes für die Hilfe für Leukämiekranke abgestrampelt: Als Radsportler legt er pro Jahr bis zu 10 000 Kilometer zurück. Immer wieder hat er große Radtouren unternommen – nach Rom, Oslo und St. Petersburg - um auf die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung aufmerksam zu machen, um Menschen als Stammzellspender zu gewinnen, um Spendengelder einzusammeln, um so Menschenleben zu retten. Gleichzeitig hat er stets seine vielfältigen Kontakte vor Ort genutzt. In Coesfeld, Lüdinghausen, Gescher, Billerbeck und zuletzt in Legden plante und organisierte er Typisierungsaktionen. Engbersen ist offenbar keiner der stillsitzen kann: „Ich will nicht warten bis wieder einer krank ist.“ So ruft er auch jetzt wieder Freiwillige auf, sich am 3. November typisieren zu lassen.
„Typisierung“ nennt man die Aufnahme in die Stammzellspenderdatei: Nach entsprechender Aufklärung muss ein Spender schriftlich sein Einverständnis zur Registrierung seiner Daten geben. Aus einer Blutprobe - es genügt ein Fingerhut voll Blut - werden die Gewebemerkmale des Spenders im Labor bestimmt. Die Gewebemerkmale werden nach der Analyse bei der Spenderdatei - der Stefan-Morsch-Stiftung - gespeichert. Von dort werden sie anonym an das deutsche Zentralregister (ZKRD) übermittelt, wo die weltweiten Suchanfragen nach einem passenden Spender auflaufen.
Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 50 Jahren registrieren lassen. „Das Höchstalter für eine Neuaufnahme haben wir für unsere Datei auf 50 Jahre festgelegt, da wir wissen, dass Spender, die älter als 50 Jahre sind nicht mehr, oder nur noch sehr selten von den Transplantationszentren als Spender angefordert werden“, so die Sprecherin der Stefan-Morsch-Stiftung, Andrea Djifroudi. Außerdem nehmen Erkrankungen und Beschwerden ab diesem Alter zu. Frauen, die mehr als zwei Schwangerschaften (auch Fehlgeburten zählen dazu) hatten, sollten nicht in die Datei aufgenommen werden. Denn im Rahmen von Schwangerschaften können Antikörper gebildet werden, die nach heutigem Kenntnisstand den Transplantationserfolg gefährden können. Das Transplantationszentrum fordert deshalb zumeist Spenderinnen, die mehrere Schwangerschaften hatten, nicht an, sofern ein anderer Spender zur Verfügung steht. Die Typisierung ist für alle Spender kostenlos, jedoch werden Spenden zur Finanzierung der Blutuntersuchungen gerne entgegen genommen – da jede Blutanalyse 50 Euro kostet.
Wer dem Aufruf von Dieter Engbersen folgen und sich in das Team der Lebensretter aufnehmen lassen möchte, kann sich für den 3. November, 17 Uhr, im Coesfelder Brauhaus anmelden. Eine kurze Mail an E-Mail genügt.

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