(openPR) Die neue UV-Schutzverordnung beschert den Herstellern von Sonnenbänken 2012 viel Neugeschäft. Wie im Goldrausch werden Betreibern Angebote mit hohen Rabatten unterbreitet. Häufig wird mit Drückerkolonnen den Solarienbetreibern unsinniges und zu teures Equipment untergeschoben. Da die UV-Schutzverordnung deutliche Begrenzungen von Besonnungsleistung vorgibt, vor allem aber Beratung, Hauttypenanalyse und Besonnungspläne vorschreibt, richtet der Kundenorientierte, gesetzestreue Betreiber von Sonnenbänken sein Augenmerk auf die Einhaltung dieser Vorgaben und so auch auf wirtschaftliche Parameter.
Die Blender der Branche werden ausselektiert
Da in der Vergangenheit viele Sonnenstudiobetreiber ihr Personal nach der Oberweite und Fingernagellänge ausgesucht haben und bei der Auswahl ihrer Besonnungsanlagen ähnlich substantielle Parameter anlegten, ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten 10 Jahren allein in Deutschland knapp 11.000 Sonnenstudios pleite gegangen sind. Ebenso wenig verwundert, dass der Technikwahn und die überwiegend nicht ausgebildeten Aushilfen in der Solarienbranche dazu geführt haben, dass der Gesetzgeber nun mit der UV-Schutzverordnung den wenigen ehrlichen, ambitionierten Betreibern mit strengen und klaren Regeln den Rücken stärkt. Blender, deren einzige Werbeaussage in den neuesten Sonnenbänken, nicht aber der besten Dienstleistung begründet lag, werden ausselektiert.
Spirale in den Ruin
Seit dem Ende der 90’er Jahre tobte ein Preiskampf in der Sonnenbranche. Sonne satt, Flatrates oder Minutenpreise von wenigen Cent führten dazu, dass dem Sonnenkunden häufig nur noch Zeit und nicht mehr nutzende Besonnung verkauft wurde. Hohe Geräte-Anschaffungskosten, Lampenwechsel und ständig steigende Strompreise wurden mit Blick auf die Billigkonkurrenz kaum an den Kunden weiter gegeben. Eine Preisspirale, unter der erste die Beratungsqualität, dann die Haut der Kunden und letztlich die Existenz der Betreiber und das Image einer ganzen Branche gelitten hat.
Ende gut, alles gut
1000 Kilo Federn wiegen auch für den klassischen Solarienbetreiber genau so viel wie 1000 Kilo Gold. Oder anders gesagt: 0,3 ist in Deutschland überall 0,3! Eine Sonnenbank mit 100 Watt-Röhren, die 0,3 konform ist, entspricht dem Besonnungsspektrum des natürlichen Sonnenlichts mittags um 12.00 h am Äquator. Eine Sonnenbank mit 160 Watt-Lampen kann nichts anderes, wenn sie gesetzeskonform ausgeliefert wird. Sie darf nicht mehr, als die Leistung der Mittagssonne am Äquator abgeben. Kluge Unternehmer der Sonnebranche haben begriffen, dass sie sich 60% ihrer Stromkosten sparen können, wenn sie bei der Neuanschaffung von Geräten auf 100-Watt-Technik setzen. Am Ende werden nicht nur die Kunden eine entspanntere Haut haben, weil ihnen 60% weniger Wärmebelastung zugemutet wird, sondern auch der engagierte Kaufmann/ Betreiber.








