(openPR) Risse im Putz sind niemals grundlos. Wenn sich Umrisse abzeichnen, die nicht zufällig sein können, vielmehr auf zugemauerte Türen oder Fenster schließen lassen, dann ist die Fantasie gefragt. Mit ihrer Hilfe erschließen sich mitunter verschlossene Wandöffnungen wie von selbst, vor allem, wenn dem alten Gemäuer eine sagenhafte eingemauerte Nonne nachgesagt wird, die dort ruhen soll. Allerdings nicht mehr lange. Zwei angeregte Fantasten, denen die minimal-invasive Methode der Wanderkundung versagt bleibt, versuchen es auf ihre Weise in die besagte Wand einzudringen. Auf dem Dachboden überm Chorgewölbe der Stiftskirche schaufeln sie von oben die Sandfüllung der metermächtigen Füllwand beiseite und hoffen auf diesem, von der Öffentlichkeit unbemerkten Weg zur Klause und dem späteren Grab jener eingemauerten Nonne vorzudringen.
Tatsächlich, sie stoßen bei ihrem Einstieg von oben auf ein Gewölbe. Da es nur aus Holzbrettern zusammengesetzt ist, gelingt es ihnen einzubrechen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast wäre einer der investigativen Eindringlinge selbst in das Grabloch gefallen und vom nachrutschenden Sand der Füllwand verschüttet worden. Glücklicherweise konnte er noch im letzten Moment von seinem Freund gerettet werden, – leider nicht das entfallene Handy, das sie bereits vor dem Einstieg hineingehalten hatten, um einige Fotos zu machen. Pure Spannung erwartet den Leser im neusten Roman von Dr. Erwin Isenberg. Der 200 Seiten starke Schmöker, welcher gleich durch die fesselnden Augen auf dem Umschlag in seinen Bann zieht, erschien beim Manuela Kinzel Verlag, ISBN 978-9-937367-64-4













