(openPR) M. A. Russ (Deutschland/USA, *1945), J. J. Dittloff (Deutschland/Polen, *1951), W. Quilliam (Australien, *1963)
Die drei Künstler nutzen in ihrem künstlerischen Schaffen fotografische Techniken auf ganz unterschiedliche Weise. "art place berlin", das Forum für zeitgenössische Kunst im Park Inn Berlin-Alexanderplatz, zeigt ihre Arbeiten erstmals im Kontext einer gemeinsamen Ausstellung vom 10. Mai bis 7. Juli 2012.
New York, Paris, Los Angeles, Hamburg, München und Berlin sind die wichtigsten Stationen im Schaffen von M. A. RUSS und von großem Einfluss bei der Entwicklung seiner unverwechselbaren Form des künstlerischen Ausdrucks. Mehr als vier Jahrzehnte Arbeit im Bereich der Fotografie und des Films sind die Basis für seine künstlerische Meisterschaft.
Russ' Bilder zeigen eine spektakuläre experimentellen Kraft unter Einbeziehung verschiedener fotografischer Techniken, wie Schichtung, Solarisation und Rayogramming in seinen negativen / positiven Bildern. Des Künstlers fantasievollen, teils exzentrischen Arrangements schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre, deren Charakter und unwiderstehlicher Reiz den Betrachter mühelos in die surreale Welt der Filme mitnimmt.
Michael Andreas Russ, 1945 in Berlin geboren, begann seine Karriere 1969 als Fotograf und Filmemacher in einem kleinen Studio am New Yorker Times Square. Bald schon erhielt er Aufträge der großen Magazine. Unter anderem arbeitete er mit Esquire, GQ, Art Direction Magazin, Cosmopolitan, Playboy und in Europa mit Vogue (F) sowie Avantgarde und renommierten Fachzeitschriften.
Neben der Arbeit als Berater in verschiedenen Filmprojekten, konzentrierte er sich auf die Entwicklung seines TinTones-Verfahrens, handgefärbter, getönter, "one of a kind" Silber-Gelatine-Abzüge, die fortan seinen Stil widerspiegeln.
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"JOHANNES J. DITTLOFF reizen die Dinge, die unsichtbar unter der Oberfläche schlummern. Er will Stimmungen vermitteln, nicht Wiedererkennbarkeit erreichen, will den Betrachtenden auf die Reise durch seine subjektiven Bildwelten mitnehmen. So gesehen, darf man ihn wohl als modernen fotografischen Impressionisten bezeichnen. "Was ich spüre, soll in eine ästhetische Erfahrung umgesetzt und mit anderen Medien vervollkommnet werden", sagt er.
Nach dem sorgfältigen Selektieren und der thematischen Zusammenstellung der Motive widmet er sich mit großer Meisterschaft am Computer der Generierung neuer, ausdrucksstarker Bildwelten, die weit jenseits der zuvor aufgefundenen fotografischen Realität liegen. Damit schafft er expressive, inspirierende und oft geheimnisvolle Bilder, die neue Zusammenhänge bilden und ungewohnte Deutungen provozieren. So hat Johannes Dittloff in den vielen Jahren, in denen er als bildender Künstler tätig ist, seine ureigene Bildsprache entwickelt." - Prof. Bernhard Schwichtenberg
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"WAYNE QUILLIAM zählt ohne Zweifel zu den führenden indigenen Künstlern Australiens. Seine Ausstellung "Sorry - more than a word" in der australischen Hauptstadt Canberra zählte mehr als 200.000 Besucher. Mittels der ihm eigenen Metaphorik gelingt es Wayne Quilliam, die in der Kunst und Kultur der indigenen Australier tief verwurzelte Spiritualität zu vermitteln." - Peter Tesch, Australischer Botschafter in Deutschland
Mit mehr als 130 Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit ist Wayne Quilliam einer der prominentesten Fotografen des australischen Kontinents. 2008 wurde er mit dem Preis für Menschenrechte in den Printmedien ausgezeichnet. 2009 erhielt er einen der prestigeträchtigsten Kunstpreise Australiens: Die Stiftung NAIDOC (National Aboriginal and Islander Day Observance Committee) zeichnete ihn als Künstler des Jahres 2009 aus. 2011 wurde er zum außerordentlichen Professor am Royal Melbourne Institute of Technology berufen. Durch die Manipulation der menschlichen Form mit Bildern aus der Natur durchsetzt Wayne Quilliam die Fotografien seiner beeindruckenden Lowanna Serie mit der Essenz des Lebens und der Spiritualität.
Weitere Informationen: http://www.art-place-berlin.com/deutsch/03exhibition/photoart.html













