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Exodus – mehr als eine Ausstellung

14.11.201215:07 UhrKunst & Kultur
Bild: Exodus – mehr als eine Ausstellung

(openPR) Am 8 Dezember 2012 eröffnet die Spürsinn-Galerie, Braunschweig, eine eindrucksvolle Fotoausstellung über den Exodus der Christen im Irak. Die Situation der Christen in diesem biblischen Urland wird immer prekärer. Über 2 Millionen Iraker sind im eigenen Land auf der Flucht vor ethnischer und religiöser Gewalt. Die christliche Minderheit näher sich rapide der 500.000er-Marke, Tendenz stark abnehmend. Der Hagener Pressefotograf Andy Spyra besuchte Anfangs des Jahres eine der letzten christlichen Enklaven im Irak und brachte bildliche Eindrücke zurück, die anrühren und berühren. Aufgenommen mit einer analogen Kamera, auf Schwarzweiß-Film, sind diese Bilder ein Mahnmal gegen das Vergessen von Not und Verfolgung. Erstmals werden diese Bilder nun in rein analoger Ausarbeitung ausgestellt. Ungeschönt und prägnant, weder glatt noch vorteilhaft beschnitten, zeigt die Ausstellung die reine Wahrheit. Kratzer und Fussel auf dem Film sind Ausdruck des langen Weges vom Irak nach Deutschland, die Negative unwiderlegbare Beweise für das aktuelle Geschehen. Diese Ausstellung ist jedoch mehr als nur der bildliche Beweis des Exodus der Christen im Irak, weil auch sie Teil des Exodus wird.



Alle Bilder der Ausstellung können käuflich erworben werden. In der vollendeten Kunst der klassischen Dunkelkammerarbeit auf Baryt-Papier vergrößert, stehen die Aufnahmen in der Bildaussage für die große und anrührende Pressefotografie. Jedes Bild ist jedoch ein Unikat, in seiner Art nicht mehr wiederholbar, da bewusst Techniken eingesetzt wurden, die ein originalgetreues Duplizieren des Bildes unmöglich macht. Wird nun ein Bild aus der Ausstellung verkauft, reißt es eine Lücke. Diese Lücke wird Symbol des Exodus sein, dokumentiert und an den nächsten Ausstellungsort weiter getragen. Die Einmaligkeit des Bildes findet seine Entsprechung in der Einmaligkeit eines jeden Menschen. Verlässt er seinen angestammten Kreis, muss er sein Heimatland, seine Familie und Freunde verlassen, bleiben vielleicht einige Schnappschüsse von ihm zurück, aber die entstandene Lücke ist immer spürbar, immer sichtbar. Genau das wird die Ausstellung dokumentieren. Exodus.

Andy Spyra, 28 Jahre, ist freischaffender Pressefotograf mit Veröffentlichungen u.A. in TIME Magazin, GEO, STERN, FAZ, Newsweek und New York Times. Ausgezeichnet mit Preisen und Stipendien, wie zum Beispiel Getty Images Grant for Editorial Photography, International Photography Awards, PGB Award Feature picture of the Year, Canon Profifoto Grant, New York Photo Festival, Kodak Film Grant, Finalist Magnum Expression Award 2009, 3rd Place 67th Picture of the Year, Sony World Photography Awards Finalist 2009 & 2010, PDN Emerging 30 2010, Leica Oskar Barnack Newcomer Award 2010 gehört mittlerweile zur Spitzenklasse der internationalen Pressefotografie.

Mit den Braunschweiger Spezialisten für die analoge Fotografie, Spürsinn, verbindet ihn mehr als nur das regelmäßige Beziehen von Schwarzweiß-Filmen und Fotochemie. „Gemeinsam mit dem engagierten Team von Spürsinn konnte ich nun meine analog aufgenommenen Bilder erstmals im voll analogen Bearbeitungsprozess realisieren. Das war mein lange gehegter Traum, der nun Wirklichkeit wurde. Die Serie Exodus liegt mir am Herzen und hat einen hohen Stellenwert für mich persönlich. Das Aufnahmemedium Film hat für mich eine einzigartige, von Digitalbildern unerreichte, haptische und emotionale Qualität,“ bekennt sich Spyra zur Analogfotografie. Auch wenn der Hauptteil seiner Pressearbeiten digital erfolgt, will er auch in Zukunft das Besondere analog aufnehmen. „Ein besonderes Bild muss mehr als ein Konsumgut sein. Wie diese rein auf analoge Techniken basierende Spezialedition der Exodus-Serie zeigt, kann das Analoge den Kreis des permanent reproduzierbaren verlassen und einfache Bilder zu einer deutlichen Botschaft machen,“ führt Spyra weiter aus.

Die Vernissage dieser speziellen Editionsausstellung Exodus – Christen im Irak findet am 8. Dezember 2012, 14 Uhr, in den Räumen der Spürsinn-Galerie, Gifhorner Str. 148, Braunschweig, statt. Bis zum 13. Januar 2013 kann die Ausstellung während der Geschäftszeiten des Spürsinn-Fotofachhandels von jedermann besichtigt werden. Auf Anfrage sind auch spezielle Termine möglich. Der Eintritt ist frei.

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