(openPR) PATEV Associates gab heute den Start der Innovationsvermarktung “Better Airbags” bekannt. “Better Airbags” ist der Projektname für den ersten so genannten adaptiven Kaltgasgenerator für Airbags, der nicht auf die herkömmliche Explosionstechnologie für das Aufblasen des Luftsacks angewiesen ist.
Kaum Innovationen in der Airbag-Technologie seit 30 Jahren
Die zugrundeliegende Technik hat sich bei Airbags in den letzten 30 Jahren nur unwesentlich verändert. So wird das Aufblasen des Luftsacks auch heute noch durch eine Explosion von Zündstoff ausgelöst. Dies kann zu Verbrennungen oder Gehörschäden führen. Aber der größte Nachteil der konventionellen Technik liegt in der nur einmaligen Möglichkeit, den Airbag aufzublasen. Gerade bei Überschlagsszenarien oder einem Doppelaufprall bei Kollisionen wäre eine mehrmalige und eine den Passagierverhältnissen entsprechende Befüllung für den optimalen Schutz der Insassen nötig.
“Die Automobilindustrie sucht seit vielen Jahren nach einer Möglichkeit, wie das Aufblasen von Airbags besser gesteuert werden kann” sagt Martin Häge, Experte in der „Better Airbags“ Technology. Die schweizer Firma MBB International Group AG hat diese neue Technologie entwickelt und patentieren lassen, die ein Hochgeschwindigkeitsventil anstelle von Zündstoff nutzt, um die Airbag-Befüllung zu regeln. Das Potenzial dieser Erfindung ist groß. “Better Airbags“ verbessert die herkömmliche Airbag-Technologie enorm und erlaubt zudem viele Vorteile in der Herstellungs- und Logistikkette” so der MBB Sprecher.
Der adaptive Airbag ergänzt und verbessert die Airbag-Technologie enorm
Für die Automobilhersteller ist vor allem wichtig, dass die Füllmenge und Geschwindigkeit an die Passagiere angepasst werden kann und, falls notwendig, mehrfach aktiviert werden kann. Zusätzlich kann jede Airbag-Aktivität wie in einem Flugzeug mit einer Black Box protokolliert werden, so dass Unfälle und Verletzungen objektiv rekonstruiert werden können. Dies ist eine Anforderung, die vor allem in den USA von Versicherungen zunehmend gefordert wird.
Kosteneinsparung bei Herstellung und Logistik für Airbags
Auch für die Hersteller von Airbags ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung durch “Better Airbags” bei Produktion und Logistik. Die herkömmliche Verwendung von Zündstoffen bei Airbags erfordert wesentliche Einschränkungen bei der Herstellung und ist in der Logistik stark reguliert. Dagegen erlaubt ein pyrotechnikfreies Ventil eine globale Produktionsstruktur, die zu deutlich mehr Flexibilität und geringeren Kosten führt.
Insassen werden besser geschützt
Fahrer und Beifahrer werden durch die neue Technologie besser geschützt, nicht zuletzt durch ein geringeres Risiko, ein Knalltrauma zu erleiden oder giftige Kohlenmonoxiddämpfe nach der Airbag-Zündung einatmen zu müssen. Vor allem aber kann sich der adaptierbare Airbag an die effektive Passagieranzahl und -art und den Unfalltyp entsprechend anpassen.
Nach einer Reihe von Tests und Simulationen, befindet man sich derzeit in Gesprächen mit Fahrzeugherstellern und Airbag-Lieferanten.
Auf www.better-airbags.com sind die Merkmale der neuen Airbag-Generation und die Vorteile anschaulich dargestellt.
“Nach der gesetzlichen Pflicht zum Anlegen von Sicherheitsgurten vor 30 Jahren und der heutigen weiten Verbreitung von Airbags in allen Fahrzeugen, sind wir der Meinung, dass die „Better Airbags“-Technologie zu einem ähnlich großen Sprung bei der zusätzlichen Sicherheit für Passagiere führen wird” bestätigt Dr. Markus Ziegler von PATEV Associates. “In 2011 wurden über 300 Millionen Airbags verkauft. Unsere neue Technologie wird Airbags noch effizienter machen und Insassen somit besser schützen”.











