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Kampf um die Triple Play-Hoheit - Glasfaser-Pläne der Telekom sorgen für Aufregung

04.10.200513:59 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Bonn - Die Ausbaupläne der Deutschen Telekom für die Glasfasertechnik stoßen nach einem Bericht des Onlinemagazins NeueNachricht http://www.ne-na.de bei den Wettbewerbern auf harte Kritik. Nach Ansicht des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) http://www.vatm.de dürfe dem Marktführer kein regulierungspolitischer Freibrief erstellt werden für schnelle Internetzugänge. Die Telekom hat Investitionen von bis zu drei Milliarden Euro in den Ausbau von Glasfaserverbindungen angekündigt, um in den Ballungsgebieten Übertragungsraten von 50 Megabit je Sekunde anbieten zu können. Diese sind Voraussetzung für neue „Triple Play-Produkte", wie die Telekom die geplante Bündelangebote aus Internet, Fernsehen und Sprachkommunikation nennt.



Der Bonner Konzern macht seine Investitionspläne davon abhängig, dass er nicht dazu gezwungen werde, die neue Infrastruktur den Konkurrenten zu öffnen. Branchenexperten warnen davor, die gleichen Fehler zu begehen wie beim DSL-Markt. Dort habe die Telekom den Wettbewerb behindert durch Dumpingstrategien und die Verweigerung von Vorprodukten. „Die Ankündigung des Magenta-Konzerns, ihr Netz durch Glasfaserverbindungen aufzurüsten, ist ein strategischer Schachzug. Er kommt zu einem Zeitpunkt, da die Wettbewerber die Telekom bereits durch DSL und Voice over IP in die Defensive gedrängt sahen, insbesondere die Säule T-Com. Wenn die Telekom den bislang nur in der Phantasie vorhanden Triple Play-Markt ins Visier nimmt, dann müssen sich die Wettbewerber auf ein Horrorszenario einstellen“, warnt Michael Sander, Geschäftsführer der Lindauer TCP Terra Consulting Partners http://www.terraconsult.de. Triple Play bedeute nichts anderes, als das gesamte Kommunikationsspektrum von Telefon, TV und Internet im Endverbrauchermarkt durch einen einzigen Zugang abzudecken. „Wer diesen Zugang kontrolliert, besitzt den Kunden. Nichts anderes spielt sich im übrigem im Strom- und Gasmarkt ab“, so Sander.

Gelinge es der Telekom, sich in eine derartige Position zu bringen, dann sei sehr leicht, mit namhaften Partnern auch interessante Dienste zu entwickeln und damit auch interessante Margen durchzusetzen. Allerdings sollten die Wettbewerber etwas mehr strategische Phantasie an den Tag legen, als nur die Regulierungsbehörde um Hilfe zu rufen. „Bislang waren die Märkte Telefon, TV, Medien- und Werbebranche eher getrennt. Triple Play kann dazu führen, dass die gesamte private TV-Landschaft ihr Geschäftskonzept überdenken muss. Die Werbebranche könnte in Zukunft völlig vorbei an den bisherigen Fernsehanstalten operieren und Sendungen und neue Formate direkt mit den großen Hollywood-Studios produzieren und über einen Infrastrukturpartner abspielen“, sagt Sander. Wann und wie das technisch funktionieren könne, sei noch nicht klar. „Es entstehen aber völlig neue Konstellationen. Hierin liegen die Chancen der Wettbewerber der Telekom und nicht im Defensivverhalten. Das Versagen der Musikindustrie, die strategischen Chancen im Internet zu erkennen, sollte ein warnendes Beispiel sein", so Sander.


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