(openPR) Seit knapp 13 Monaten haben die Kinder von bedürftigen Eltern unterdessen Anspruch auf Unterstützung aus dem Bildungspaket. Finanzielle Mittel für Nachhilfeunterricht, Schulbedarf, Klassenfahrten, ein warmes Mittagessen oder die Mitgliedschaft in Sport- und Musikvereinen können beantragt werden. Aber nur ein Jahr nach seinem Start steht das Bildungspaket unter schärfster Kritik. Die Zahlen des (DGB) Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigen, dass das Projekt nur schleppend angenommen wird. Leider profitieren bundesweit noch nicht einmal die Hälfte der Kinder davon - nur etwas mehr als ein Drittel der berechtigten Eltern haben Anträge gestellt.
Die finanziellen Mittel werden nicht an die Eltern ausgezahlt, sondern gehen direkt an den Sportverein oder die Schule.
Schuld an diesem Umstand soll die Bürokratie sein, die sich hinter den Anträgen verbirgt. Für jedes Kind und jede Leistung muss ein eigener Antrag gestellt werden. Zudem müssen Termine für den Bewilligungszeitraum berücksichtigt werden und Leistungen regelmäßig neu beantragt werden. Für viele Eltern sei es schon sehr schwierig, die oft komplizierten Anträge auszufüllen.
Nun arbeitet der Staat auf Hochtouren an einer Vereinfachung der Bürokratie, indem die Antrags- und Bewilligungsverfahren gelockert werden - schließlich geht es um die Bildung unserer Kinder.









