(openPR) Wer anfängt, Tango Argentino zu tanzen, hört unweigerlich schon nach kurzer Zeit immer wieder den Begriff „Milonga“.
Da stellt sich die Frage, was ist eigentlich Milonga.
Da Milonga mehrere verschiedene Dinge bezeichnet, kann man, gerade als Tango Anfänger doch einigermaßen verwirrt werden.
Allerdings ist die Antwort nicht allzu schwer.
Ursprünglich war die Milonga eine Art der musikalischen Nachrichtenübermittlung.
Neuigkeiten wurden von fahrenden Sängern, den Pajadores, ähnlich den Bänkelsängern in Deutschland, weiterverbreitet.
Die Milonga ist aber auch ein Tanz, eine Vorläuferin des Tango Argentino, entstanden aus der Candombe, einem Tanz der afrikanischen Sklaven.
Vergleichbar ist die Milonga als Tanz mit der Polka. Sie ist normalerweise schneller, fröhlicher und man könnte sagen, erdiger als der Tango.
Zum Tango Argentino gehören nämlich nicht nur der Tango, sondern auch die Milonga und der Vals Cruzado oder Vals Criollo,
Praktisch heißt das, dass auf einer Milonga also sowohl Tango als auch Vals und Milonga getanzt werden.
Und damit sind wir schon bei den nächsten Bedeutungen des Wortes Milonga.
Milonga ist nämlich auch der Name für eine, meistens regelmäßig stattfindende, Tangotanzveranstaltung.
Die Tangotänzer in Buenos Aires, die seit vielen Jahren Tag für Tag, oder besser Nacht für Nacht, zum Tango tanzen zu einer Milonga gehen, werden deshalb auch nicht etwa Tangueros genannt, sondern Milongueros.
Ja und noch eine weitere Bedeutung hat das Wort Milonga.
Es bezeichnet auch den Veranstaltungsort, an dem eine Milonga stattfindet.
Man kann also als Tangotänzer in eine Milonga zu einer Milonga gehen und dort Milonga tanzen, - aber eben auch vor allem Tango.
Die Milonga ist untrennbar mit dem Tango verbunden, so wie zum Wiener Walzer auch die Polka gehört.
Milonga zu tanzen macht wirklich Spaß, und ist nicht schwer.
Wer Tango tanzen will sollte unbedingt auch Milonga lernen, damit man, wenn sie gespielt wird, nicht frustriert die Tanzfläche verlassen muss, weil „ ...wir Milonga nicht tanzen können“.
Siobhan Richards und Michael Lavocah sind erstklassige Milongatänzer und –lehrer
Beim Tangokurs in der Villa La Rogaia helfen sie ihren Tangoschülern dabei, ein profundes Verständnis der Milonga zu vermitteln was in anderen Tangokursen leider oft zu kurz kommt.
Siobhan und Michael tanzen seit 10 Jahren Tango. Sie unterrichten regelmäßig auf Veranstaltungen in ganz Europa. Michael ist zudem ein gefragter DJ und kennt Tangomusik in- und auswendig. Die beiden sind bekannt für ihre sanfte, humorvolle und geduldige Art zu unterrichten. Ihr gemeinsamer Schwerpunkt sind die Grundlagen des Tango - Körperwahrnehmung, Achse, Präsenz, Musikalität und eine subtile Verbindung mit dem Tanzpartner.
Beide sind davon überzeugt, dass man umso besser tanzt, je mehr man sich beim Tanzen entspannt und einfach genießt.
Die Woche in La Rogaia ist für Tänzer auf mittlerem Niveau gedacht, die ihre Fähigkeiten und ihren Genuss steigern wollen.
Tango in La Rogaia – das heißt, eine ganze Woche Tango lernen und tanzen mit allen Vorteilen, die nur eine kleine Gruppe bietet. Die Tangolehrer haben viel Zeit und sind auch außerhalb der Kurszeiten für die Kursteilnehmer da. Man lernt schneller und intensiver und hat gleichzeitig viel Entspannung und Spaß.
Selbstverständlich lässt der Kurs noch genügend Zeit, all die malerischen Städte der Umgebung mit einer Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten zu erkunden, oder sich bei einem Einkaufsbummel mit der neuesten italienischen Mode einzudecken.
Die Kursteilnehmer wohnen in einem idyllischen Landhaus mitten im Grünen. Abends genießen sie die leckere umbrisch-toskanische Küche von Mamma Ornella
Danach wird im Tanzsaal getanzt - oder im Freien auf der Panoramaterrasse mit Blick über die umbrischen Hügel. Für diejenigen, die danach noch Lust haben auszugehen, wartet im nahe gelegenen Perugia eine lebendige, offene Tangoszene, in der neue Gesichter immer freundlich aufgenommen werden.













