openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Pillen aus dem Drucker bald Realität

25.04.201216:25 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Pillen aus dem Drucker bald Realität
Wirkstoffe auf Papier gedruckt könnten die Medikamenteneinnahme vereinfachen
Wirkstoffe auf Papier gedruckt könnten die Medikamenteneinnahme vereinfachen

(openPR) Die Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE), feierte 2010 mit ihrem Projekt “Printable Medicine (PoP - Pills on Paper)” den Sieg beim Fast Forward Award der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG). Heute, knapp 2 Jahre später, steht das Projekt vor der praktischen Umsetzung.



Die Vorstellung, in Zukunft an Stelle von unzähligen Tabletten einen mit Wirkstoffen bedruckten Papierstreifen einzunehmen, schien bis vor wenigen Jahren absurd und utopisch. Das Kompetenzzentrum RCPE jedoch widmete sich im Rahmen eines Forschungsprojektes genau dieser Thematik. Die Idee hinter dem Projekt mutet simpel an: Die benötigten Wirkstoffe werden mithilfe eines Spezialdruckers patientenspezifisch auf einen essbaren Papierstreifen aufgebracht. Der bedruckte Papierstreifen wird daraufhin in eine Gelatinekapsel eingebracht und wie gewohnt geschluckt.

Tabletten aus dem Automaten
„Unsere Vision besteht darin, dass in naher Zukunft jeder Mensch seine individuelle Medikation aus einem Automaten erhalten kann. Diese Services sind vor allem für Krankenanstalten und Pflegeheime interessant. Dadurch können Verwechslungen bei der Medikamentenausgabe und -einnahme vermieden werden.“, erklärt Dr. Thomas Klein, Geschäftsführer des RCPE.
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen liegen die medizinischen klar auf der Hand. Die Dosierung kann individuell auf die Patientenmerkmale (z.B. Größe, Gewicht, Alter, etc.) abgestimmt werden. Zudem können Wechselwirkungen erkannt und eliminiert werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der Reduktion der Einnahmehäufigkeit. Da man mehrere Wirkstoffe gleichzeitig aufbringen und diese durch „Schutzschichten“ so steuern kann, dass die Wirkstoffe zeitversetzt abgegeben werden, ist die Einnahme einer einzigen Kapsel pro Tag, oder gar pro Woche, ausreichend. Dies bringt vor allem für jene PatientInnen eine immense Erleichterung, die über einen längeren Zeitraum Medikamente bzw. viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen. Dies ist auch für die Medikamentenausgabe bzw. –verabreichung in Krankenanstalten und Pflegeheimen von Vorteil.

Ausgezeichnete Idee könnte schon bald Realität sein
Dass die Idee enormes Potenzial hat, zeigte sich bereits 2010 im Gewinn des Fast Forward Awards in der Kategorie Institutionen der Forschung und Entwicklung. Durch diesen Erfolg – und die zahlreichen daraus resultierenden Medienberichte – konnte auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Projekt gelenkt werden. So wurde mittlerweile auch ein starker Partner für die praktische Umsetzung gefunden. In den kommenden Monaten wird gemeinsam mit diesem Partner an der Entwicklung eines serienreifen Prototyps zur Bedruckung des essbaren Spezialpapieres gearbeitet. „Wir sind sehr zuversichtlich, noch im Jahr 2012 die ersten Geräte in der Praxis testen zu können. Unsere erste Zielgruppe dafür sind Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Unternehmen der Pharma- und Lebensmittelindustrie. In Kooperation mit diesen Abteilungen sollen dann Lösungen für Krankenanstalten und Pflegeheime erarbeitet werden.“, führt Univ.-Prof. Dr. Johannes Khinast, wissenschaftlicher Geschäftsführer des RCPE, weiter aus.

Bis es jedoch soweit ist, sind noch etliche Schritte zu meistern. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war jedoch die Anmeldung zum Fast Forward Award. Dadurch wurde das Projekt nicht nur auf seinen Innovationsgehalt hin geprüft, sondern durch die mediale Berichterstattung auch der breiten Öffentlichkeit nähergebracht.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 627503
 125

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Pillen aus dem Drucker bald Realität“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von RCPE GmbH

Bild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität GrazBild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
_Das gemeinsame Forschungsprojekt soll das wissenschaftliche Verständnis biopharmazeutischer Produktionsprozesse erhöhen und bestehende sowie zukünftige Abläufe noch effizienter gestalten._ Graz, Mailand, Wien – Biopharmazeutika sind komplexe Arzneimittel. Während chemisch-synthetische Wirkstoffe aus einigen hundert Atomen bestehen, sind es bei biopharmazeutisch hergestellten oft mehrere tausend. Dank technologischer Fortschritte der letzten 10 Jahre konnten revolutionäre Medikamente für schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs o…
Bild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging TechnologyBild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
Mit dem Zuschlag für eine mehrjährige F&E-Kooperation mit der Firma Bosch Packaging Technology konnte das Grazer Forschungsunternehmen RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering), das als K1-Kompetenzentrum Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung für die Pharmaindustrie betreibt und über 100 MitarbeiterInnen beschäftigt, seinen bislang größten, frei finanzierten Auftrag gewinnen. Das Ziel der Kooperation ist die Erforschung von neuen kontinuierlichen Fertigungsmethoden. Dadurch können Medikamente noch sicherer, s…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Internet-Marktplatz zum Kaufen und Verkaufen von Programmen und Apps für 3D Druck und Konstruktion gestartetBild: Internet-Marktplatz zum Kaufen und Verkaufen von Programmen und Apps für 3D Druck und Konstruktion gestartet
Internet-Marktplatz zum Kaufen und Verkaufen von Programmen und Apps für 3D Druck und Konstruktion gestartet
„Beam´ doch mal das Ersatzteil rüber, Scotty!“ Was in der Fernsehserie Raumschiff Enterprise seinerzeit eine wohlwollend belächelte Utopie war, ist mittlerweile Realität. Allein im deutschsprachigen Raum werden monatlich tausende von 3 D Druckern verkauft. Nach Herunterladen eines Programms aus dem Internet kann damit umgehend das gewünschte Teil ausgedruckt …
Bild: Neues aus dem Pillen-LaborBild: Neues aus dem Pillen-Labor
Neues aus dem Pillen-Labor
Das Forschungsteam liebeskummerpillen® aus Berlin, entwickelt unter dem Motto Schenk MitGefühl! wirkungsvolle Mittel zur Pflege und Stärkung der Freundschaft. Ganz Aktuell zur Sommerzeit sind in unserem Labor neue Pillen entstanden: heimwehpillen, frischhaltepillen und das Trostpflaster. heimwehpillen: Das sind leckere Pfefferminz-Pastillen mit Schokogeschmack …
Bild: Zu früh kommen - Nicht nur für den Mann ein ProblemBild: Zu früh kommen - Nicht nur für den Mann ein Problem
Zu früh kommen - Nicht nur für den Mann ein Problem
… Masturbation führt immer sehr schnell zum Orgasmus. Der Kopf speichert also: Sex/Masturbation = schnelles Kommen. Der Wunsch nach stundenlangem Sex schwebt in vielen Köpfen, jedoch sieht die Realität anders aus. Mutter Natur sieht im Sex eine reine und schnelle Weitergabe des Erbgutes. Sich also so schnell wie möglich fortpflanzen und somit so schnell …
Bild: Bald in unseren Küchen: Essen aus dem 3-D-DruckerBild: Bald in unseren Küchen: Essen aus dem 3-D-Drucker
Bald in unseren Küchen: Essen aus dem 3-D-Drucker
Pizza aus dem Drucker? Klingt verrückt, ist aber bereits Realität. Unternehmen und Universitäten tufteln (heimlich) schon länger an 3-D-Druckern fur Lebensmittel. 2015 sollen die ersten Geräte auf den Markt kommen. Was bedeutet das für unsere Ernährung? Das Food-Magazin EAT SMARTER wirft in einer exklusiven Reportage schon jetzt einen Blick hinter die …
Bild: Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern WeizenBild: Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern Weizen
Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern Weizen
… mit speziellen Eigenschaften ausgewählt und vermehrt. Das hat das genetische Material der Pflanzen sehr stark eingeschränkt", sagt der Pflanzenwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Pillen vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU. Für ihre neue Studie kreuzten die Wissenschaftler um Pillen zwei aktuelle Weizensorten mit einer Wildweizenart. …
Pal Dragos: Selbstverdinglichung und kollektive Illusion
Pal Dragos: Selbstverdinglichung und kollektive Illusion
… medizinisch Notwendigen definiert jedoch nur die diagnostischen und therapeutischen Ressourcen. Dies sind die medizinisch und technisch möglichen Untersuchungen und die so genannten „bitteren Pillen“ der Therapie. Das Adjektiv „bitter“ meint hier nicht nur, dass allein die Kosten der Pillen manchem Menschen schon bitter aufstoßen können, sondern auch …
Achtung bei Pillen zur Gewichtsabnahme
Achtung bei Pillen zur Gewichtsabnahme
Fettverbrenner werden sehr oft unterschätzt. Viele Menschen denken es handelt sich hierbei und Zaubermittel. Doch Achtung. Hinter diesen Pillen stecken oft viele Nebenwirkungen. ------------------------------ Pillen zur Gewichtsabnahme sind bei vielen zu einer beliebten Inspirationsquelle geworden. Diese einfachen, leicht einzunehmenden Pillen enthalten …
Bild: Was bringen Mikronährstoffe für die Gesundheitsvorsorge? Neue amerikanische Studie belegt WirksamkeitBild: Was bringen Mikronährstoffe für die Gesundheitsvorsorge? Neue amerikanische Studie belegt Wirksamkeit
Was bringen Mikronährstoffe für die Gesundheitsvorsorge? Neue amerikanische Studie belegt Wirksamkeit
Millionen Deutsche schlucken tagtäglich diverse Pillen mit Vitaminen, Spurenelementen, Antioxidantien und Mikronährstoffen. Sie alle verbindet die Hoffnung auf ein gesundes, vielleicht sogar längeres Leben. Wenige haben Zweifel daran, das das was bringt. Fragt man Experten, so hängt die Antwort davon ab, welchem Lager sie angehören. Sind es Ernährungswissenschaftler …
Bild: »Bittere Pillen« jetzt auch als iPhone-AppBild: »Bittere Pillen« jetzt auch als iPhone-App
»Bittere Pillen« jetzt auch als iPhone-App
»Bittere Pillen« ist der erfolgreichste und am häufigsten genutzte Ratgeber zu allen Medikamenten, Naturheilmitteln und Homöopathika. Erstellt von einem Team unabhängiger Mediziner und Fachautoren, ist das 1983 erstmals bei Kiepenheuer & Witsch erschienene Buch ein Klassiker, laut SPIEGEL »die Bibel zur Verhinderung von Arzneimittelmissbrauch für …
Bild: engram realisiert interaktive Softwareanwendung für LexmarkBild: engram realisiert interaktive Softwareanwendung für Lexmark
engram realisiert interaktive Softwareanwendung für Lexmark
… „Diese einfache mediale Erklärung stellt die Bedienung des Druckers sehr überzeugend dar. Alles wird so simuliert, als ob der Drucker diese Aktionen in der Realität ausführen würde.“ bestätigt Jens Wünderlich, Geschäftsführer der engram GmbH. Über ein interaktives Touchsystem werden die Produkte virtuell präsentiert, die als echte Exponate nicht auf …
Sie lesen gerade: Pillen aus dem Drucker bald Realität