(openPR) Tübingen, 14. August 2003
In der Praxis der Gewindeherstellung hat sich gezeigt, dass die Dynamik der Spindel- und Linearantriebe Synchronisationsfehler erzeugt. Die Differenzen sind zwar minimal, doch führen sie über das starre Gewindewerkzeug zu Verspannungen im System. Die Folgen sind bekannt: verringerte Standzeit durch einseitigen Flankenabrieb, unsaubere Gewindeflanken am geschnittenen Gewindeprofil sowie nicht lehrenhaltige Gewinde. Um diese Nachteile zu minimieren, wird auf CNC-Maschinen mit Synchronsteuerung an Stelle der starren Spannung ein Futter mit Längenausgleich eingesetzt.
Die WALTER AG präsentiert mit seinem A 340 ein Softsynchrofutter, das eine optimale Nutzung der Gewindebohrer bei bestmöglicher Standzeit und Gewindeoberflächenqualität bietet. Es leistet Minimallängenausgleich auf Druck und Zug von ± 0,5 mm und ist geeignet für IK bis max. 50 bar. Für die Klemmung der Gewindewerkzeuge sind ER-Spannzangen (idealerweise mit Vierkantaufnahme ER-GB) erforderlich. Das Programm umfasst Ausführungen für NCT 40 bzw. 50 (Aufnahme ø 6-10 mm bzw. 6-16 mm).
WALTER AG auf der EMO in Mailand vom 21.-28. Oktober: Halle 16.2, Stand B42-D25
Zur WALTER AG
Die 1919 gegründete, 1990 in eine AG umgewandelte Firmengruppe zählt weltweit zu den führenden Unternehmen der Metallbearbeitung. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeuge mit auswechselbaren Hartmetallschneiden für die Metallzerspanung, speziell Bohren, Fräsen und Drehen, CNC-gesteuerte Schleifmaschinen sowie entsprechende Software für die Werkzeugverwaltung. Ihr Stammsitz befindet sich in Tübingen, wo auch knapp die Hälfte ihrer rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt ist. Ihre Tochtergesellschaften und Vertriebspartner sind in verschiedenen Ländern auf allen Kontinenten präsent.














