(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Während Nordseeöl Brent zum Wochenauftakt preislich ungefähr bei den Freitagswerten einstieg (das Barrel kostet 118,70 Dollar), wird amerikanisches Leichtöl in New York zu leicht höheren Preisen gehandelt als am Ende der vergangenen Woche: Dort kostet das Fass der Referenzsorte Western Texas Intermediate am Montagmorgen europäischer Zeit 103,80 Dollar. Während fundamental der Richtungspfeil für die Ölpreise tendenziell nach unten weist (Stichwort weltweites Überangebot), ist die Seitwärtsbewegung der letzten Tage vor allem mit den charttechnischen Spezifika an den Rohölbörsen zu erkläre. Kurzum: Was in der weiten Welt passiert, hat letztlich kaum mehr (und manchmal sogar weniger) Einfluss auf die Rohölnotierungen als Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Folgen computerisierten Handels.
Der Euro, der noch am Freitag von den freundlichen Konjunkturdaten insbesondere aus Deutschland profitieren konnte, hat die 1,32-Dollar-Marke seither beinahe verteidigt und liegt nun knapp darunter. Bezogen auf den Heizölpreis in Deutschland dürfte dies bedeuten, dass sich Änderungen –wenn überhaupt – im Niedrigcentbereich abspielen.
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