(openPR) Konservieren oder Nachahmen – die Ausstellung zeigt unterschiedliche Herangehens- und Verfahrensweisen. Der gemeinsame Mittelpunkt ist die schier unendliche Vielfalt der Natur. Umschlossen von Kunststoff nachgebildet in Papier oder Metall zeigt dieser Garten der Schmuckkunst seine ganze Vielfalt.
Ana Hagopian, eine Argentinierin die in Barcelona lebt und arbeitet, hat sich ihre fast noch kindliche Faszination bewahrt und lässt sich ganz intuitiv von dem an die Arte de Povre angelehntes Material Papier leiten. Es soll ganz die Idee, die Gestaltung und den Ausdruck mitteilen - seine Vergänglichkeit stellt den Wert der Schönheit besonders hervor.
Ariane Hartmann folgt mit ihren einzeln gesetzten Buchstaben der Zeichnung von Gänse- und Pusteblume und "malt" so Buchstabenblüten in Silber oder Gold. Dabei beeindrucken gerade auch die Rückseiten der Stücke durch ein schemenhaftes erahntes Bild das oft auch die Anlauffarben des Arbeitsprozesses bewahrt.
Dem Gegenüber zeigen die Künstlerinnen Sue Gregor und Christine Wiegelmann ihre Arbeiten. Sue Gregor lebt und arbeitet in Bristol. Ein spezielles Verfahren das sie während ihres Studiums zum MA erarbeitet hat, benutzt sie um die Blätter und Blüten von Hortensie, Passionsblume oder roter Geranie in Plastik zu "versteinern". Von ihrer Arbeit spricht sie als einer Hochzeit zwischen Natur und Plastik - der künstlichen und natürlichen Welt.
Christine Wiegelmann gelernte Floristikmeisterin und Grafikdesignerin ist ein Tausendsassa auf vielen Ebenen – auch ihr ist die Konservierung zu Eigen. Ihre bloomy's vergrößern die Wunderwelten von Gänseblümchen, Hornveilchen und Zinienblüte.
Sue Gregor (UK), Ana Hagopian (E), Christine
Wiegelmann (D) und Ariane Hartmann (D) zeigen Arbeiten zum Thema - zusätzlich werden Taschen von Anja Büscher gezeigt.













